Katholische Kirche Franz Jung zum neuen Bischof von Würzburg geweiht

Das Bistum Würzburg hat einen neuen Bischof. Franz Jung hat das Amt offiziell übernommen. Der 52-Jährige ist damit der oberste Seelsorger für etwa 755.000 Katholiken.

Bischof Franz Jung
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Bischof Franz Jung


Franz Jung ist neuer Bischof von Würzburg. Er wurde am Sonntag im Kiliansdom vom Bamberger Erzbischof Ludwig Schick geweiht. Unter den geladenen Gästen waren etwa 30 Bischöfe aus Deutschland und der Welt. Vor dem Dom sowie in der Nachbarkirche Neumünster verfolgten zudem Hunderte Menschen auf Großbildschirmen die Liturgie der Bischofsweihe.

"Er heißt nicht nur Jung, er ist auch jung und dynamisch, voller Hoffnung, wie sein Wappen sagt, und voller Energie", sagte Schick zu Beginn des Gottesdienstes. Der 52-Jährige tritt die Nachfolge von Bischof Friedhelm Hofmann an, der im September 2017 von Papst Franziskus in den Ruhestand entlassen wurde. Danach hatte Weihbischof Ulrich Boom das Bistum übergangsweise geleitet.

Jung studierte Philosophie und katholische Theologie in München und an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. 1992 wurde er zum Priester geweiht, 2001 promovierte er in München. Seit 2009 war er Generalvikar des Bistums Speyer.

Die Weihe Jungs ist die erste Weihe eines Diözesanbischofs im Würzburger Dom seit 1924. Weil der Dom im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde, mussten zwei angehende Bischöfe in eine andere Kirche ausweichen. Das Bistum Würzburg ist eines von sieben in Bayern. Mit der Amtsübernahme ist Jung der 89. Bischof von Würzburg und damit der oberste Seelsorger für etwa 755 000 Katholiken.

syd/dpa



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st.peterording 11.06.2018
1. Oberster Seelsorger
Hr. Jung ist nunmehr Chef von 755.000 Menschen die Mitglieder in der katholischen Kirche sind. Es wäre an der Zeit, dass diese Mitglieder, wie es andere Vereinsmitglieder auch machen, die Kosten für ihren Vereinsvorstand auch selber bezahlen. Der Bischof bezieht 12.000 Euro im Monat aus Steuergeldern. Die Staatsleistungen für die christlichen Kirchen waren 2017 auf einem Allzeithoch, obwohl die Anzahl der Kirchenmitglieder auf einem Allzeittief liegen.
yksas 12.06.2018
2. Jung und Ehrenfried
Der letzte im Kiliansdom geweihte Bischof hieß Ehrenfried. Er fiel durch die Erzeugung einer geistigen Transformierung junger Männer zum Soldaten auf. Er manipulierte Kinder für den Hitlerstaat was dann mit den Staatsleistungen an die Kirche beglichen wurde und dieses Raubgeld zahlt der Staat noch immer an die Kirchen. Ehrenfried: Sie „erfüllen ihre Pflicht gegen Führer und Vaterland opferwilligst mit dem Einsatz ihrer ganzen Persönlichkeit gemäß den Mahnungen der Heiligen Schrift. Mögen sie hinausziehen ins Feld im Vertrauen auf Gott und unseren Erlöser Jesus Christus“, Viele Würzburger gaben daraufhin sinnlos ihr Leben und auch der Dom war der katholischen Kirche für die nächsten zwei Bischweihen nicht mehr gut genug. Jetzt wird der neue Bischof Jung präsentiert. Er soll sich um 755000 Katholikenseelen kümmern. Hunderte waren da zum Weihen. Das sind nicht Viele und es könnte daran liegen, daß die Getauften längst nicht mehr alle die Bedingungen zum katholisch sein erfüllen und die riesige Zahl von mit Wasser bespritzten Babys herrührt. Eine unsterbliche Seele dagegen ist auch nur eine unbewiesene Behauptung wie der ganze Gott. Bewiesen ist allerdings, dass der Herr Jung in Zukunft von meinem Steuergeld bezahlt wird obwohl ich diesem Mann kein Vertrauen schenke, eine Staatskirche laut Grundgesetz nicht bestehen darf und er nur von seinen Kirchenleuten für wichtig erachtet wird. Für mich ist der Herr Jung gerade Räuberhauptmann geworden, oder wie nennt man den, der einem Geld abnimmt, ohne daß man sich dagegen wehren kann und der Empfänger nicht zum Staat gehört. 1941 hat der Herr Ehrenfried gegen die Nazis aufbegehrt und das Abhängen der Kreuze gestoppt. Der Tod der Menschen aber ging noch Jahre weiter. Sein Sekretär sagte „Er war stets bereit, dem Staat zu geben, was ihm gebührt, aber die Rechte Gottes und der Kirche wollte er nicht antasten lassen … Tatsache ist, Gott hat im unserem Staat keine Rechte. Und die Deportation vertrauensvoller Menschen in die Schlachten des Katholiken Adolf Hitlers ist ein schreckliches auf der katholischen Kirche lastendes Verbrechen. Die Kirchen als im Widerstand zu Hitler zu bezeichnen ist die größte Lüge des 20. Jahrhunderts.
mundi 12.06.2018
3. Halbwahrheiten
Zitat von yksasDer letzte im Kiliansdom geweihte Bischof hieß Ehrenfried. Er fiel durch die Erzeugung einer geistigen Transformierung junger Männer zum Soldaten auf. Er manipulierte Kinder für den Hitlerstaat was dann mit den Staatsleistungen an die Kirche beglichen wurde und dieses Raubgeld zahlt der Staat noch immer an die Kirchen. Ehrenfried: Sie „erfüllen ihre Pflicht gegen Führer und Vaterland opferwilligst mit dem Einsatz ihrer ganzen Persönlichkeit gemäß den Mahnungen der Heiligen Schrift. Mögen sie hinausziehen ins Feld im Vertrauen auf Gott und unseren Erlöser Jesus Christus“, Viele Würzburger gaben daraufhin sinnlos ihr Leben und auch der Dom war der katholischen Kirche für die nächsten zwei Bischweihen nicht mehr gut genug. Jetzt wird der neue Bischof Jung präsentiert. Er soll sich um 755000 Katholikenseelen kümmern. Hunderte waren da zum Weihen. Das sind nicht Viele und es könnte daran liegen, daß die Getauften längst nicht mehr alle die Bedingungen zum katholisch sein erfüllen und die riesige Zahl von mit Wasser bespritzten Babys herrührt. Eine unsterbliche Seele dagegen ist auch nur eine unbewiesene Behauptung wie der ganze Gott. Bewiesen ist allerdings, dass der Herr Jung in Zukunft von meinem Steuergeld bezahlt wird obwohl ich diesem Mann kein Vertrauen schenke, eine Staatskirche laut Grundgesetz nicht bestehen darf und er nur von seinen Kirchenleuten für wichtig erachtet wird. Für mich ist der Herr Jung gerade Räuberhauptmann geworden, oder wie nennt man den, der einem Geld abnimmt, ohne daß man sich dagegen wehren kann und der Empfänger nicht zum Staat gehört. 1941 hat der Herr Ehrenfried gegen die Nazis aufbegehrt und das Abhängen der Kreuze gestoppt. Der Tod der Menschen aber ging noch Jahre weiter. Sein Sekretär sagte „Er war stets bereit, dem Staat zu geben, was ihm gebührt, aber die Rechte Gottes und der Kirche wollte er nicht antasten lassen … Tatsache ist, Gott hat im unserem Staat keine Rechte. Und die Deportation vertrauensvoller Menschen in die Schlachten des Katholiken Adolf Hitlers ist ein schreckliches auf der katholischen Kirche lastendes Verbrechen. Die Kirchen als im Widerstand zu Hitler zu bezeichnen ist die größte Lüge des 20. Jahrhunderts.
Dachau wird als der größte Friedhof der katholischen Priester in Europa bezeichnet. Insgesamt waren während der zwölf Jahre 2.720 Geistliche inhaftiert; 132 wurden in andere Lager verlegt oder evakuiert, 314 wurden entlassen, 1.034 verstarben im Lager. Am Sonntag, dem 29. April 1945, wurde das Lager Dachau befreit, unter den Häftlingen waren 1.240 Geistliche.
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