Aquarium sagt Oktopus-Sex am Valentinstag ab Das Tentakel-Debakel

Kong hätte am Valentinstag vor Publikum Sex haben sollen - doch die Show mit dem Riesenkraken wurde abgesagt. Zu groß war offenbar die Angst, das Tier könnte seine Gespielin verspeisen.

Kong im Aquarium von Seattle: Kein "blind date" am Valentinstag
Seattle Aquarium

Kong im Aquarium von Seattle: Kein "blind date" am Valentinstag


Es war angekündigt als eine der Hauptattraktionen während der "Oktopus-Woche" im Aquarium von Seattle. Am Valentinstag, pünktlich um 12 Uhr mittags, hätte die Show starten sollen, der vielversprechende Titel lautete "Oktopus Love". Unschwer zu erraten, worum es dabei ging: Das Publikum hätte durch riesige Glasscheiben dabei zusehen sollen, wie Kong sich paart. Kong ist ein Pazifischer Riesenkrake - und damit einer der größten seiner Art.

Doch für Kong fiel der Valentinstagssex aus.

Es konnte keine passende Gefährtin für ihn gefunden werden, berichtete der lokale TV-Sender Komo News. Kong sei mit seinen rund 30 Kilogramm schlicht zu groß gewesen, die einzig mögliche Kandidatin für ihn sei nur etwa halb so schwer gewesen. Die Verantwortlichen im Aquarium hatten den Angaben zufolge Angst, Kong könne seine Gespielin einfach verspeisen, statt sich mit ihr zu paaren.

Die Zuschauer bekamen also nicht die angekündigte "Oktopus Love"-Session zu sehen. Sondern Taucher, die mit Kong im Becken schwammen. Besucher sollten dabei etwas über Kongs "Junggesellenleben" lernen, heißt es auf der Homepage des Aquariums.

Aufregender wurde es für Kong dann am Montag: Da wurde er in sein neues Zuhause in der Meerenge Puget Sound ausgesetzt.

aar

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