Hessen Passant soll Weltkriegsbombe selbst aus dem Wasser geholt haben

Der niedrige Wasserstand des Rheins legte in Hessen eine Weltkriegsbombe frei - eine Passant holte sie offenbar aus dem Wasser und legte sie an einen Fußweg. Die Polizei warnt davor, das nachzumachen.


Eine unbekannte Person soll eine Weltkriegsbombe eigenhändig aus dem Altrhein geholt haben. Wegen des niedrigen Wasserstands sei die Brandbombe am Ufer des Flusses nahe Ginsheim in Hessen freigelegt worden, teilte die Polizei mit.

Behördenangaben zufolge barg der Passant sie und legte sie an einem Fußweg ab. Die Polizei sperrte demnach am Donnerstagnachmittag den Bereich ab. Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes hätten die etwa 55 Zentimeter lange britische Bombe unschädlich gemacht und abtransportiert.

Die Polizei warnt davor, Bomben zu anzufassen oder gar aufzuheben: "Belassen Sie die Gegenstände an der Fundstelle. Die Kampfmittel sind äußerst empfindlich gegen Berührung, Erschütterung oder einer Veränderung der Lage", heiß es in einer Mitteilung.

bbr/dpa

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