Rutschiger Start in die Woche Deutschland spiegelglatt

Eis auf Straßen und Gehwegen sorgte vor allem im Norden Deutschlands für etliche Unfälle. In Berlin hat die Feuerwehr den Ausnahmezustand ausgerufen.

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Gefährliche Glätte hat Fußgänger und Autofahrer im Norden und Osten Deutschlands zum Wochenstart rutschen lassen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte für den Norden und Osten Deutschlands vor Glatteis, weil Regen auf den gefrorenen Boden fiel.

Die Feuerwehr rief in Berlin den Ausnahmezustand aus. Laut "Berliner Morgenpost" gab es in der Hauptstadt über hundert glättebedingte Einsätze. In Berlin wird der Ausnahmezustand ausgerufen, wenn es besonders viele Einsätze gibt. Auch in Brandenburg gab es am Morgen "außergewöhnlich viele Unfälle", wie ein Polizeisprecher sagte.

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Eis auf Straßen und Wegen: Rutschpartie zum Wochenstart

Schüler im Nordosten Niedersachsens mussten wegen eisglatter Straßen am Montagmorgen nicht zur Schule. In den Städten und Landkreisen Lüneburg und Uelzen sowie in den Landkreisen Celle, Harburg sowie Lüchow-Dannenberg werde der Unterricht an allen Schulen ausfallen, teilte die Polizei mit. Bei Eis auf den niedersächsischen Straßen stürzten Zeitungsausträger, es gab einige Unfälle mit Blechschäden.

Laut "Mitteldeutscher Zeitung" fuhren im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt einzelne Buslinien nicht. Schwere Unfälle seien der Polizei aber nicht bekannt. In Haldensleben im Landkreis Börde seien Fußwege kaum passierbar.

In Hamburg mussten laut NDR 20 Menschen medizinisch versorgt werden, die bei Glätte gestürzt waren. Die Stadtreinigung hatte in der Nacht 900 Mitarbeiter zum Streuen geschickt. Das "Hamburger Abendblatt" berichtet von 49 Unfällen.

In Mecklenburg-Vorpommern gab es trotz eisglatter Straßen zunächst keine großen Unfälle, "nur einige Zusammenstöße mit Blechschäden", wie die Polizei mitteilte. Der Deutsche Wetterdienst hatte gewarnt, wegen der Glätte könne es "erhebliche Behinderungen" auf Straßen und Schienen geben.

jpz/dpa

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