Untergang eines Kleintankers Ölteppich erreicht Athens Touristengebiete

Der Untergang eines Tankers vor Athen hat zu Verschmutzungen an den Stränden der griechischen Hauptstadt geführt. Die Küstenwache versucht, das Öl aus dem Tanker zu pumpen.

REUTERS

Seit Tagen versuchen Dutzende Experten und freiwillige Helfer, einen Ölteppich an den Stränden der Insel Salamis in der Nähe von Athen zu bekämpfen. Die Lage hat sich inzwischen verschlimmert: Verschmutzungen wurden auch an einem Küstenabschnitt von Piräus sowie entlang der beliebten Touristenküste Glyfada im Südosten Athens gemeldet.

"Die Verschmutzung ist zwar nicht riesig, sie muss aber rasch bekämpft werden", sagte ein Offizier der griechischen Küstenwache. "Das Problem ist sehr ernst. Es stinkt entlang der Küste", teilte der Bürgermeister des Touristenortes Glyfada auf seiner Facebook-Seite mit.

Fotostrecke

6  Bilder
Tanker-Untergang vor Athen: Der Kampf gegen die Ölmassen

Der Ölteppich war nach dem Untergang des griechischen Kleintankers "Agia Zoni II" vor Salamis am Sonntag entstanden. Tauchern gelang es laut Küstenwache, das auslaufende Öl zu stoppen. Es werde nun nach Wegen gesucht, das Öl aus dem Tanker herauszupumpen.

Die "Agia Zoni II" hatte nach Angaben der Küstenwache 2200 Tonnen Schweröl und 370 Tonnen Marinedieselöl geladen. Bislang seien 27 Kubikmeter Meereswasser mit Ölklumpen aus dem Meer herausgeholt worden, teilte die Küstenwache mit.

asa/dpa



zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.