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Überschwemmung: Mindestens neun Tote bei Unwettern auf Haiti

Tagelange Regenfälle haben in Haiti zu schweren Überschwemmungen geführt. Tausende Häuser sind unbewohnbar, mehrere Kinder kamen ums Leben.

Überschwemmung in Cap Haïtien: Schwere Unwetter in Haiti Zur Großansicht
AP

Überschwemmung in Cap Haïtien: Schwere Unwetter in Haiti

Port-au-Prince - Bei heftigen Unwettern in Haiti sind in den vergangenen Tagen mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Schwere Regenfälle hatten zu Überschwemmungen geführt. Das jüngste Opfer sei ein kleiner Junge in der Stadt Cap Haïtien, teilte der Zivilschutz am Donnerstag mit. Tausende Häuser seien zerstört worden. Drei Kinder starben beim Einsturz eines Familienhauses in Fontamara südlich der Hauptstadt Port-au-Prince.

Insgesamt seien im Norden des verarmten Karibikstaats über 7000 Familien von den Unwettern betroffen. 4500 Menschen wurden bereits in Sicherheit gebracht. Präsident Michel Martelly reiste in die Region, um die Rettungsarbeiten zu überwachen. Die haitianische Regierung kündigte einen Notfallplan an, um den Betroffenen zu helfen.

hut/dpa/AFP

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Fläche: 27.065 km²

Bevölkerung: 10,604 Mio.

Hauptstadt: Port-au-Prince

Staatsoberhaupt:
Jocelerme Privert (interimistische seit 14. Februar 2016)

Regierungschef: Enex Jean-Charles

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