Verkehrschaos in Hamburg Mehl-Laster auf A7 umgekippt - lange Staus

Ein Lkw-Unfall auf der A7 hat in Hamburg zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr geführt. Die Autobahn wurde gesperrt, auch auf möglichen Ausweichstrecken kam es zu Staus.

Unfallstelle auf der A7
DPA

Unfallstelle auf der A7


Autofahrer brauchen in Hamburg derzeit gute Nerven: Ein Lkw-Unfall auf der A7 hat am Morgen ein Verkehrschaos verursacht.

Wie die Polizei mitteilte, kam ein mit Mehlsäcken beladener 40-Tonner aus bislang ungeklärter Ursache in der Nacht auf Höhe der Anschlussstelle Volkspark ins Schlingern. Anschließend rammte der Laster einen Betonpfeiler, schob diesen auf die Gegenfahrbahn und kippte auf die Seite. Dabei verteilten sich viele Mehlsäcke auf der Fahrbahn.

Fahrer und Beifahrerin zogen sich bei dem Unfall laut Feuerwehr Schnittverletzungen zu. Während der Fahrer vor Ort behandelt wurde, wurde seine Beifahrerin in ein Krankenhaus gebracht.

Sperrung mindestens bis zum Mittag

Richtung Norden wurde die A7 voll gesperrt, einem Polizeisprecher zufolge staute es sich auf einer Länge von 25 Kilometern. In Richtung Süden war eine Spur befahrbar. Dort kam es zu einem Stau von 18 Kilometern Länge.

Auch auf den umliegenden Autobahnen entstanden beträchtliche Behinderungen. Auf der A23 staute es sich ab Pinneberg-Nord in Richtung Hamburg auf einer Länge von etwa zwölf Kilometern. Die A1 ist wegen einer Baustelle und der Sperrung eines Fahrstreifens zwischen dem Buchholzer Dreieck und dem Kreuz Südost nur bedingt als Ausweichmöglichkeit zu nutzen: Auch dort staute es sich in Richtung Norden auf mehreren Kilometern.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten an der Unfallstelle sind offenbar kompliziert - auch, weil Regen in Kombination mit dem Mehl die Reinigung der Fahrbahn erschwerte. Mit einer Aufhebung der Sperrung rechnet die Polizei nicht vor Mittag.

wit/dpa



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