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Schmuggel ins Gefängnis: Drogen per Drohne

Quadrocopter DJI Phantom 1: Solch eine Drohne kam in Bremen zum Einsatz Zur Großansicht
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Quadrocopter DJI Phantom 1: Solch eine Drohne kam in Bremen zum Einsatz

Unbekannte haben nach SPIEGEL-Informationen versucht, mit einer Drohne Marihuana in ein Hamburger Gefängnis zu schmuggeln. Beamte entdeckten das havarierte Gerät. Auch in Bremen gab es einen solchen Fall.

Eine mit Drogen beladene Drohne ist beim Anflug auf ein Zellenfenster des Hamburger Untersuchungsgefängnisses im Stadtzentrum auf das Dach der Anstalt gestürzt. Wie der SPIEGEL berichtet, sollte der Quadrokopter am 16. Dezember, so Ermittler, ein "Wohlfühlpaket" mit Marihuana, einem iPhone und einem USB-Stick mit Filmen offenbar direkt vor einer Zelle ausliefern. Der Häftling hätte es durch die Gitterstäbe greifen können. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

Die Drohne war mit einer Minikamera ausgestattet. Der Pilot hat wahrscheinlich mit einem Smartphone navigiert. Vollzugsbeamte entdeckten das havarierte Gerät und stellten es samt Ladung sicher.

Am 4. Dezember war bereits eine Drogen-Drohne im Freistundenhof des Gefängnisses im Bremer Stadtteil Oslebshausen abgestürzt. Laut SPIEGEL hing am Rumpf der Drohne vom Typ DJI Phantom 1 der Plastikzylinder eines Kinder-Überraschungseis, gefüllt mit zehn Gramm Marihuana.

Der Drogenschmuggel mit Drohnen, sagt der Bremer Anstaltsleiter Carsten Bauer, sei "eine völlig neue Dimension“. Die Vollzugsanstalten versuchten, das zu unterbinden, doch der Einsatz von sogenannten GPS-Jammern, die die Navigation der Drohnen stören, sei noch nicht alltagstauglich. In Bremen werde geprüft, ob die Abstände der Fenstergitter verkleinert werden sollten.

Die komplette Geschichte finden Sie ab Samstag im neuen SPIEGEL.

Den digitalen SPIEGEL bekommen Sie schon jetzt: Seit 18 Uhr sind die Apps für iPhone, iPad, Android und Windows 8 sowie die Web-App und das PDF freigeschaltet.

Mehr zum neuen Erscheinungstag des SPIEGEL lesen Sie hier.

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insgesamt 18 Beiträge
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1. Naja,
Montanabear 24.01.2015
die haben sicher gelesen, dass ein Unternehmen in Russland Pizzas per Drohnen ausliefert und das soll ganz gut gelaufen sein.
2. Wo ist der Unterschied zwischen Marihuana und Tabak bzw. Alkohol
ein_stein 24.01.2015
Letztenendes sollte jeder Haftinsasse, der Marihuana zu sich nehmen möchte, das auch können. Abgesehen davon, dass Cannabis vielleicht einen medizinischen zweck beim betreffenden erfüllt, trägt es doch sehr dazu bei, dass es im Knast etwas friedlicher zugeht. Allgemein gehört Cannabis legalisiert und nicht verteufelt!
3. War doch klar
kuschl 24.01.2015
Die Entwicklung war doch abzusehen. Fenstergitter verkleinern? Kost ja nix! Jetzt also zusätzlich Karnickeldraht vor die Fenster?
4.
user124816 24.01.2015
Uiiii! MariHuana!!!! ermittelt schon der staatsschutz? polieren die SEK schon ihre maschinenpistolen? Hat die Misere schon mehr Überwachung gefordert?
5. Drohnenfliegen = immer NUR kriminell?
Hanubel 24.01.2015
1. Auf dem Bild oben ist keine DJI Phantom 1 zu sehen, sondern eine DJI Phantom 2 Vision. 2. Tausende Hobbyflieger werden weltweit schräg angesehen, obwohl sie nur einem tollen Hobby nachgehen. Leider liegt es an solchen Vögeln, die ein solch tolles Fluggerät für derartige Dinge zu missbrauchen. Ich wurde auch schon bestimmt 20 mal gefragt, in wie viele Schlafzimmer geschaut habe.... Als ob ein Quadrokopter für nicht anderes gebaut worden wäre... Banane!
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