Großübung mit Spezialeinheiten Polizei trainiert in Hamburg Anschlagsszenarien

Spezialeinheiten aus ganz Deutschland und 140 "Opferdarsteller" sind aktuell auf Hamburgs Straßen unterwegs. Sie üben für den Terror-Ernstfall.

Anti-Terror-Übung in Hamburg
DPA

Anti-Terror-Übung in Hamburg


Für eine Großübung sind mehrere Spezialeinheiten aus ganz Deutschland in Hamburg zusammengekommen. Mit ihnen übt die Polizei verschiedene Anschlagsszenarien. Daher könnte es vor allem in der Innenstadt zur Beeinträchtigung des Verkehrs kommen, teilte die Polizei mit.

Zahlreiche Einsatzkräfte seien mit Blaulicht im Stadtgebiet unterwegs, auch die Hamburger Feuerwehr nehme an der Übung teil. Laut der Polizei finden die wichtigsten Übungen aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In den Szenarien werden Terroreinsätze sowie die Versorgung von Schwerverletzten geprobt.

Dabei sollen die Abläufe zwischen den verschiedenen Einheiten trainiert werden. Dazu gehört unter anderem die Übergabe Verletzter und der Transport zu Krankenhäusern. Die Polizei teilte über Twitter mit, dass 140 "Opferdarsteller" an der Übung teilnehmen. Durch die realitätsgetreuen Gegebenheiten sollten die psychische und physische Belastbarkeit der Einsatzkräfte trainiert werden.

Am Morgen sperrte die Polizei in der Hafencity erste Straßen. Parallel kündigten die Beamten eine größere Übung an der Haltestelle Hafencity Universität an. Pendler, die die U-Bahn-Linie U4 nutzen brauchen hier am Vormittag Geduld. Wegen der Großübung fährt die U4 die Haltestelle bis 13 Uhr nicht an. Zwischen den Stationen Überseequartier und Hafencity Universität sei ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, teilte die Hamburger Hochbahn mit.

sen

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