Hamburg Schlepper ziehen festgelaufenen Frachter frei

Vor dem Hamburger Hafen steckte ein Frachter stundenlang im Schlick fest. Am Abend gaben die Behörden Entwarnung.

Frachter "Sandnes": Zwangspause im Schlick
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Frachter "Sandnes": Zwangspause im Schlick


Ein Frachter, der kurz vor dem Hamburger Hafen auf Grund gelaufen war, ist am Sonntagabend wieder freigekommen. Fünf Schlepper seien im Einsatz gewesen, um die 166 Meter lange und 24 Meter breite "Sandnes" zurück in tieferes Wasser zu bugsieren, teilte eine Sprecherin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hamburg mit. Die Aktion sei ohne Probleme verlaufen.

Die "Sandnes" war am Sonntagmorgen auf dem Weg von der Sietas-Werft in die Elbe vor dem Stadtteil Cranz auf Schlick gelaufen, sagte ein Polizeisprecher. Das Schiff war demnach nicht beladen, Menschen waren nicht in Gefahr. Betriebsstoffe seien nicht ausgelaufen.

Die Aktion sei nicht mit dem Fall des Containerriesen "Indian Ocean" vergleichbar, sagte der Polizeisprecher. Das schwer beladene Schiff steckte Anfang Februar nach einem Ruderausfall in der Elbe fest und konnte erst nach mehreren Tagen befreit werden.

sms/dpa



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insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
der-einzig-wahre-ossi 29.02.2016
1. ist doch ganz klar,
die elbe muss durch vertiefung und entspechender ausbaggerung fuer die schuffe frei gehalten werden.
martinm_de 29.02.2016
2. ist doch schön
wenn sich Schlepper auch einmal nützlich machen.
espet3 29.02.2016
3.
Wenn ich nicht wüsste, dass Deutschland keinen Bahnhof, Flugplatz, Oper usw. mehr bauen kann, würde ich vorschlagen, einen neuen Seehafen direkt an der Nordsee zu verwirklichen.
kordesh 29.02.2016
4.
Zitat von espet3Wenn ich nicht wüsste, dass Deutschland keinen Bahnhof, Flugplatz, Oper usw. mehr bauen kann, würde ich vorschlagen, einen neuen Seehafen direkt an der Nordsee zu verwirklichen.
Vielleicht erkenne ich auch einfach Ihre Ironie nicht, aber den Hafen gibt es ja schon. Läuft nur auch nicht so wirklich rund. Und auch der Bau war eine Katastrophe. https://de.wikipedia.org/wiki/JadeWeserPort
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