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Hamburger Bunker: Fast 40 Verletzte bei Feuer und Explosion

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DPA

Hamburger Hochbunker: Mindestens 27 Verletzte

Erst brannte es, dann kam es zu einer Explosion: Mindestens 38 Menschen sind bei einem Unglück in einem ehemaligen Bunker in Hamburg verletzt worden.

Bei einem Brand und einer Explosion in einem ehemaligen Bunkergebäude in Hamburg sind mindestens 38 Menschen verletzt worden. Das teilte die Feuerwehr mit. Alle Opfer hätten leichte bis mittelschwere Verletzungen wie Rauchvergiftungen und Prellungen erlitten, möglicherweise auch Knochenbrüche, sagte ein Sprecher. Unter den Verletzten waren zwölf Feuerwehrleute.

Demnach brach das Feuer in den frühen Morgenstunden in einer Tischlerei in dem einstigen Hochbunker im Stadtteil Rothenburgsort aus. Bei den Löscharbeiten kam es zu einer Explosion, wobei die Feuerwehrleute zum Teil schwer verletzt wurden. "Es gab eine schlagartige Durchzündung mit einer erheblichen Druckwelle, die so stark war, dass Fahrräder durch die Luft gewirbelt wurden", sagte ein Sprecher.

In dem Gebäude lagerten über zwei Stockwerke tonnenweise ätherische Öle. Ob es dort zur Explosion kam, war jedoch unklar. Die Feuerwehr evakuierte die anliegenden Wohnhäuser, mehr als 60 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Der Grund für den Brand ist ebenfalls nicht bekannt.

Die Löscharbeiten sollten den Angaben zufolge noch mindestens bis zum Nachmittag dauern. "Im Moment schicken wir niemanden mehr ins Gebäude, weil die Lage unklar ist. Wir planen jetzt, den Bunker mit Schaum zu fluten, um den Brand zu löschen", sagte der Sprecher.

gam/dpa

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