Haus verschüttet Frau und Kind bei Erdrutsch in der Schweiz getötet

Rund tausend Kubikmeter Erdreich haben in der Schweiz nahe Lugano ein Wohnhaus mitgerissen. Dabei wurden zwei Menschen getötet. Ursache für den Erdrutsch sollen heftige Regenfälle sein.

DPA

Lugano - Bei einem Erdrutsch in der Schweiz sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine 31-jährige Frau und ihre drei Jahre alte Tochter seien in der Nacht auf Donnerstag tot in einem verschütteten Haus in der Nähe von Lugano gefunden worden, teilte die Polizei mit.

Wegen starker Regenfälle in den vergangenen Tagen seien am Mittwoch in dem Waldgebiet etwa tausend Kubikmeter Lehm und Erde abgerutscht und hätten das Gebäude unter sich begraben, hieß es. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr hatten in der Nacht mit Hunden nach möglichen Überlebenden gesucht.

In der Region sei seit Menschengedenken nichts Vergleichbares passiert, berichtet die "Neue Zürcher Zeitung" unter Berufung auf den Feuerwehrchef der Ortschaft Novaggio. Das betroffene Gebiet liege nicht in einer Gefahrenzone.

Andernorts kommt es in der Schweiz allerdings regelmäßig zu folgenschweren Erdrutschen. Im August war ein Zug mit rund 140 Passagieren in den Alpen auf herabgefallenes Geröll aufgefahren und entgleist. Vier Menschen wurden schwer verletzt, einer starb.

rls/dpa/AP

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