Fahrfehler: Havariertes Frachtschiff blockierte Mosel

Dieses Ausweichmanöver ging schief: Ein französischer Frachter hat sich in der Fahrrinne der Mosel quergestellt - und zwischenzeitlich den Schiffsverkehr bei Cochem lahmgelegt. Die Bergungsarbeiten waren überraschend schnell beendet.

Mosel bei Cochem: Festgefahrener Frachter behinderte den Schiffsverkehr Zur Großansicht
dapd

Mosel bei Cochem: Festgefahrener Frachter behinderte den Schiffsverkehr

Cochem - Auf der Mosel ist ein französisches Frachtschiff auf Grund gelaufen. Schuld an der Havarie sei ein Fahrfehler des Schiffsführers gewesen, teilte die Wasserschutzpolizei mit. Demnach war der mit 1000 Tonnen Raps beladene Frachter am Mittwochabend bei Cochem in Rheinland-Pfalz flussabwärts an einer engen Stelle auf ein entgegenkommendes Schiff getroffen. Bei einem Ausweichmanöver steuerte der 36-jährige Schiffsführer den Frachter zu weit Richtung Ufer, wobei der Bug auf Grund lief.

Das 85 Meter lange Schiff stellte sich daraufhin quer und blockierte den Verkehr. Verletzt wurde keiner der vier Menschen an Bord. Der Frachter schlug nicht leck und konnte überraschend schnell wieder freigeschleppt werden - von einem niederländischen Schubverband mit zwei gekoppelten Schiffen. "Wir hätten das nicht gedacht", sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei zur raschen Lösung des Problems.

Zur Feststellung möglicher Schäden soll das französische Schiff zu einer nahen Liegestelle bei Treis-Karden gebracht werden. Rund 20 Schiffe hatten wegen der Havarie zwischenzeitlich vor Anker gehen müssen.

wit/dpa/dapd

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