Ausbruch des Kilauea Aschewolke über Hawaii

Auf Hawaii spuckt der Kilauea wieder Asche. Die Behörden warnen vor Atemproblemen in der unmittelbaren Umgebung - nicht jeder ließ sich davon beeindrucken.

AFP

Wegen einer riesigen Aschewolke des Kilauea haben die Behörden des US-Bundesstaats Hawaii für die Umgebung des Vulkans erneut Alarmstufe Rot ausgerufen. Die Anwohner wurden vor einer "schwerwiegenden Situation" gewarnt, die eine "direkte Gefahr" für ihre Gesundheit darstelle. Wegen der Aschewolke, die eine Höhe von rund 3600 Metern erreichen könne, drohten erhebliche Atemprobleme, warnte die Zivilschutzbehörde.

Die Aschewolke stieg auf, kurz nachdem durch den Ausbruch des Kilauea neue Risse im Boden der Insel Big Island aufgetreten waren. Damit bildeten sich insgesamt bereits rund 20 Risse, aus einigen quillt Lava.

Bislang wurden ungefähr 40 Privathäuser und andere Gebäude zerstört. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Wissenschaftler warnen vor weiteren Rissen und einem größeren Ausbruch des Kilauea, der zu den aktivsten Vulkanen der Welt zählt.

bbr/AFP



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