Wohngebiete bedroht Vulkan Kilauea auf Hawaii ausgebrochen

Erst gab es mehrere Erdbeben auf Hawaii, dann brach der Vulkan Kilauea aus. Etwa 10.000 Menschen sollen sich in Sicherheit bringen. Behörden warnen vor giftigen Gasen und umherfliegenden Gesteinsbrocken.


Der Kilauea auf Big Island, der "großen Insel" Hawaiis, gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Nach einer Serie von Erdbeben ist er ausgebrochen. Der Vulkan spucke Lava aus, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Diese bedrohe mehrere Wohngebiete.

Die Behörde warnte zudem vor giftigen Gasen, die tödlich sein könnten. Überdies bestehe Gefahr durch umherfliegende Gesteinsbrocken. Etwa 10.000 Bewohner wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Es handele sich aber um eine freiwillige Maßnahme, sagte ein Behördenvertreter. Für Betroffene wurde in einem Gemeindezentrum eine Notunterkunft eingerichtet.

Der Vulkan brach den Angaben zufolge gegen 16.45 Uhr am Donnerstag (Ortszeit) aus. Zuvor hatte es nach Angaben der US-Erdbebenwarte ein Beben der Stärke 5,0 sowie Dutzende Nachbeben gegeben.

Rauch, Asche und Lava drangen aus einem Riss in einer Straße im Bezirk Puna auf Big Island. Auf Videos war zu sehen, wie Lava in einem Waldgebiet und auf einer Landstraße an die Erdoberfläche kommt. Brechen die für Hawaii typischen Schildvulkane aus, kann Lava nicht nur aus dem Krater fließen, sondern auch durch unterirdische Risse an anderen Stellen an die Oberfläche treten.

wit/dpa/AFP



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