Hilfspaket bewilligt: "Sandy"-Opfer erhalten über 50 Milliarden Dollar
US-Präsident Barack Obama hatte den Opfern des Wirbelsturms "Sandy" schnelle Hilfe versprochen - nun ist der Weg für Gelder in Höhe von über 50 Milliarden Dollar so gut wie frei. Das Repräsentenhaus hat dem Hilfspaket gegen den Widerstand einiger Republikaner zugestimmt.
Washington - Das US-Repräsentantenhaus hat am Dienstagabend 50,7 Milliarden Dollar (38 Milliarden Euro) Hilfsgelder für die Opfer von Hurrikan "Sandy" bewilligt. 241 Abgeordnete stimmten für, 180 gegen das Hilfspaket.
"Sandy" hatte Ende Oktober die Ostküste kurz vor der Präsidentschaftswahl getroffen, mehr als 100 Menschen getötet und Tausende Häuser zerstört. Besonders betroffen waren die Bundesstaaten New York und New Jersey. Im vergangenen Monat waren bereits rund 9,7 Milliarden Dollar (7,3 Milliarden Euro) Hilfsgelder bewilligt worden.
Zu dem neuen Paket zählen 17 Milliarden Dollar Soforthilfen, beispielsweise für Notunterkünfte, und 33,7 Milliarden Dollar für langfristige Maßnahmen wie den Straßenbau.
Einige Republikaner hatten besonders diesen zweiten Teil kritisiert, weil damit Projekte unterstützt würden, die kaum etwas mit den Sturmschäden zu tun hätten. Nun soll voraussichtlich in der kommenden Woche der Senat dem Gesetz zustimmen. Dort haben die Demokraten eine Mehrheit.
bim/dpa/Reuters
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