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Holiday Park in Rheinland-Pfalz: Elfjährige verletzt sich an Fahrgeschäft und stirbt

Ein elf Jahre altes Mädchen ist bei einem Unfall in einem Freizeitpark in Rheinland-Pfalz ums Leben gekommen. Laut Polizei verletzte sich das aus Hessen stammende Kind im Holiday Park in Haßloch tödlich an einem Fahrgeschäft.

Haßloch - Ein elfjähriges Mädchen aus Hessen ist im Holiday Park in Haßloch in Rheinland-Pfalz tödlich verunglückt. Das Kind habe sich an einem Fahrgeschäft des Freizeitparks so schwere Verletzungen zugezogen, dass der Notarzt nur noch seinen Tod habe feststellen können, teilte die Polizei mit. "Bis jetzt müssen wir von einem Unfall ausgehen."

Wie genau es zu dem Unglück kam, ist unklar. Die Elfjährige war mit ihrer Mutter in dem Vergnügungspark. Das Mädchen soll sich an dem Karussell "Spinning Barrels" ("Drehende Fässer") verletzt haben. Es hat drei Ausleger mit je vier halben und offenen Fässern, in denen die Fahrgäste sitzen. Sowohl die Fässer als auch die Ausleger rotieren.

Der Holiday Park war nach Angaben einer Sprecherin weiter regulär geöffnet. Laut SWR3 hat die Staatsanwaltschaft Frankenthal die Ermittlungen aufgenommen.

gam/dpa

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1. Fragen über Fragen
hermannheester 15.08.2014
Zitat von sysopDPAEin elf Jahre altes Mädchen ist bei einem Unfall in einem Freizeitpark in Rheinland-Pfalz ums Leben gekommen. Laut Polizei verletzte sich das aus Hessen stammende Kind im Holiday Park in Haßloch tödlich an einem Fahrgeschäft. http://www.spiegel.de/panorama/holiday-park-in-hassloch-maedchen-stirbt-in-freizeitpark-auf-fahtrgeschaeft-a-986350.html
Die Sicherheit von Fahrgeschäften ist nie wirklich zu garantieren. Ob nun auf dem Hamburger Dom oder eben in Haßloch - überall lauert auch die Gefahr. Vermutlich ist das für viele Benutzer auch ein wichtiger Punkt, der sie ÜBERHAUPT zur Benutzung veranlasst. Bleibt aber auch die Möglichkeit, dass sich Menschen bei eigentlich kleineren Pannen an irgendwelchen infizierten Teilen am Fahrzeug oder an dessen technischen Einrichtungen und dass DAS nicht rechtzeitig erkannt worden ist. Ein Freund von mir ist als Landwirt bei der Reparatur des Weidezaunes infiziert worden, obwohl er dann im Tropeninstitut monatelang behandelt worden ist, ist er - nach langem Siechtum - schließlich doch an den Folgen verstorben.... ganz ohne "fremdes Verschulden".
2.
rocketsquirrel 15.08.2014
Aha. Es ist noch nicht klar was dort passiert ist, aber der Tod fährt ja immer mit. Deshalb gibt es auch so viele Zwischenfälle. Da dass Mädchen offensichtlich im Fahrbetrieb getroffen wurde, kann sie nur entweder über die Absperrung geklettert sein (das Karrussell ist umzäunt mit nur einem Zugang!) oder während der Fahrt aus der Gondel gefallen sein. Dies ist, gerade auf Grund laufenden langsamen Fahrprogramms, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Fehler des Geschäfts gewesen, sondern das Mädchen muss dazu quadi selber ausgestiegen sein. Egal wie man es dreht, mein Beileid an die Mutter und die, die dieses Unglück gesehen haben
3.
Sleeper_in_Metropolis 15.08.2014
Zitat von hermannheesterDie Sicherheit von Fahrgeschäften ist nie wirklich zu garantieren. Ob nun auf dem Hamburger Dom oder eben in Haßloch - überall lauert auch die Gefahr. Vermutlich ist das für viele Benutzer auch ein wichtiger Punkt, der sie ÜBERHAUPT zur Benutzung veranlasst. Bleibt aber auch die Möglichkeit, dass sich Menschen bei eigentlich kleineren Pannen an irgendwelchen infizierten Teilen am Fahrzeug oder an dessen technischen Einrichtungen und dass DAS nicht rechtzeitig erkannt worden ist. Ein Freund von mir ist als Landwirt bei der Reparatur des Weidezaunes infiziert worden, obwohl er dann im Tropeninstitut monatelang behandelt worden ist, ist er - nach langem Siechtum - schließlich doch an den Folgen verstorben.... ganz ohne "fremdes Verschulden".
Da trau' ich der Sicherheit von Fahrgeschäften in festen Freizeitparks aber doch wesentlich mehr, als den Gerätschaften auf dem Dom. Zum einen hat so ein Park einen Ruf zu verlieren, ein mobiles Fahrgeschäft zieht einfach weiter, und die Sache ist vergessen. Des weiteren werden die Geschäfte durch das dauernde abbauen, transportieren, aufbauen, etc. sicherlich nicht besser. Außerdem : Wenn man mal auf dem Dom sieht, welche Gestalten da die Karussells&Co. zusammenkloppen (Marke mitreisender, angetrunkener Osteuropäer, in der einen Hand die Bierflasche, in der anderen den Schraubenschlüssel - selbst mal gesehen) kann einem schon Angst und Bange werden. Infiziert ? Reden wir hier jetzt von technischen Problemen oder von Ebola ?
4. @rocketsquirrel
cyoulater 15.08.2014
Alles klar, keiner weiß Genaues, aber Sie wissen natürlich Bescheid: Nur zwei Möglichkeiten, klar. Das ist doch nur Klugsch.....erei, ganz großer Bockmist! Warten Sie doch erst mal die Untersuchung ab, bevor Sie hier den Schlauberger geben.
5. aha, wohl Schaustellergehilfe ?
Annabelle1811 15.08.2014
@rocketsquirrel Vor Ihrer Vorverurteilung sollte das Bedauern und Mitgefühl stehen. Sie aber verurteilen, ohne etwas Genaueres zu wissen.
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