Vermeintlicher Holzdiebstahl Eigentümerin zieht Anzeige zurück - es war der Sohn

Die Eigentümerin eines privaten Waldstücks dachte, Diebe hätten fast den gesamten Baumbestand mitgehen lassen. Jetzt stellte sich heraus: Verantwortlich war ihr eigener Sohn.


Weil aus einem Privatwald bei Premnitz in Brandenburg seit Anfang Dezember bis zu acht Hektar Kiefernwald verschwunden waren, ging die Eigentümerin von einem Diebstahl aus und erstattete Anzeige. Jetzt wurde bekannt, dass es ihr eigener Sohn war, der die Bäume fällen ließ. Er habe seine Familie nicht über die Pläne informiert, sagte ein Polizeisprecher.

Der Mann meldete sich nach einem Zeugenaufruf bei der Polizei: Er habe seiner Mutter bei der Bewirtschaftung des Waldes helfen wollen. Die Waldbesitzerin zog ihre Strafanzeige zurück.

Seit Dezember waren bis zu 2000 Bäume gefällt und mit Schwerlasttransportern aus dem Wald gefahren worden. Die Bäume waren zwischen 100 und 120 Jahre alt und um die 30 Meter hoch.

lba/dpa



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