Hundedrama bei Lanz-Premiere: Pudel starb bei "Wetten, dass..?"

Bei der "Wetten, dass..?"-Premiere von Markus Lanz ist Toypudel Monarch tödlich verunglückt - unbemerkt von den Zuschauern. Das Tier, Teil einer Wette, starb noch während der Show an den Folgen eines Sturzes.

Hund gestorben: Unglück bei "Wetten, dass..?" Fotos
Getty Images

Hamburg - Die mehr als 13 Millionen TV-Zuschauer bekommen den Todesfall nicht mit. Auch das Publikum in Düsseldorf sieht bei der der "Wetten, dass..?"-Premiere von Markus Lanz nicht, dass sich hinter den Kulissen ein Hundedrama abspielt: Toypudel Monarch, vier Jahre alt, ist während der Sendung am Samstagabend gestorben. Das berichtete das "Passauer Wochenblatt" am Dienstag. Es ist eine traurige Nachricht ausgerechnet zum heutigen Welthundetag.

Das Tier war Teil einer Wette. Die Kandidatin Monika Thaler, eine Hundefriseurin, wettet, dass sie Hunderassen blind durch Betasten von Fellknäueln erkennen kann. 22 Hunde waren mit ihren Besitzern auf der Bühne, darunter auch der Pudel.

Thaler gewann die Wette, die Tiere verschwanden hinter den Kulissen. Dort herrschte plötzlich Aufregung. "Der Pudel hat alle Proben und auch den Auftritt gut überstanden. Beim Runterspringen von der Bank nach der Wette ist er wohl unglücklich gelandet, hat sich den Kopf gestoßen und wurde dadurch ohnmächtig. Tiermedizinisch wurde er umgehend versorgt, konnte aber leider nicht gerettet werden", erklärte das ZDF den Vorfall.

War der Stress im TV-Rampenlicht womöglich zu groß für den Pudel? "Monarch war ein Ausstellungshund", so das ZDF, insofern sei er solche Belastungen - viele Menschen, Scheinwerfer - gewöhnt. Im Vorfeld sei mit allen Hundebesitzern ausführlich gesprochen und abgeklärt worden, dass die Hunde einer solchen Situation gewachsen sind. "Wir bedauern diesen Vorfall außerordentlich, aber die Besitzerin hat im Nachgespräch den Vorfall ebenfalls als einen unglücklichen Unfall bezeichnet", teilte der Sender mit.

Auch Kandidatin Thaler, die von dem Unglück ebenfalls nichts bemerkte, glaubt nicht, dass der Tod des Hundes auf Stress zurückzuführen sei. Pudel seien eigentlich als "souveräne Tiere" bekannt, sagte sie dem Blatt. "Auf der Bühne waren besonders stressfreie Hunde, die extra ausgewählt worden waren. Vor Ort war außerdem eine Hundetrainerin, die sich bestens um die Tiere kümmerte. Die Hunde wurden gut betreut."

wit

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