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Hurrikan-Alarm in Florida: 380.000 Menschen fliehen vor "Charley"

Das gab es seit fast 100 Jahren nicht mehr. Binnen weniger Stunden rollen zwei Wirbelstürme auf den US-Bundesstaat Florida zu: "Bonnie" und "Charley". Gouverneur Jeb Bush hat Katastrophenalarm ausgerufen. 380.000 Küstenbewohner in der Region Tampa werden evakuiert.

Washington - Es ist die bisher umfassendste Evakuierungsaktion in der Geschichte der Region Tampa/St. Petersburg. Meteorologen erklärten, zuletzt habe es einen solchen stürmischen Doppelschlag in Florida vor 98 Jahren gegeben. Insgesamt komme so etwas extrem selten vor.

Touristen auf den Florida Keys, einer lang gestreckten Inselkette am südlichen Zipfel Floridas, sollen sich den Angaben zufolge auf dem Festland in Sicherheit bringen. Schulen und Regierungsgebäude in Florida wurden geschlossen, die Nationalgarde in Alarmbereitschaft versetzt. In den Florida Keys bewegte sich der Verkehr Richtung Norden.

Der stärkere der Stürme mit dem Namen "Charley" hatte sich am Donnerstagnachmittag mit Windgeschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde in der Karibik zu einem Hurrikan der Stärke 2 entwickelt. Experten rechnen damit, dass er Stufe 3 erreichen kann, bis er am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) auf die Küste Floridas trifft.

Schon heute hatte der schwächere Wirbelsturm "Bonnie" die westlichen Küstenabschnitt Floridas bei Apalachicola erreicht und heftige Regenfälle und meterhohe Wellen mit sich geführt.

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