Schwedische Fleischbällchen Köttbullar stammen offenbar aus der Türkei

Bei Ikea gehören Köttbullar zum Inventar - als schwedische Spezialität auf der Speisekarte. Dabei kommen die Fleischbällchen wohl gar nicht aus Skandinavien.

Köttbullar
DPA

Köttbullar


Köttbullar stehen für Schweden wie Fertigmöbel und Abba. Dabei entstammen die Fleischbällchen wohl ursprünglich gar nicht der skandinavischen Küche. Das Rezept für die beliebten Hackbällchen kommt offenbar eigentlich aus der Türkei. Das hat Schwedens offizieller Twitter-Landesaccount nun mitgeteilt. Zuerst hatte die "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet.

In einem Tweet heißt es, Karl der Zwölfte, König von Schweden, habe das Rezept für das heutige schwedische Nationalgericht Anfang des 18. Jahrhunderts von einer Reise in die heutige Türkei mitgebracht.

In der Türkei gibt es ebenfalls ein sehr beliebtes Hackgericht: Köfte. "Lasst uns bei den Fakten bleiben", endete der Post. Bleibt abzuwarten, wie lange Ikea seine Fleischbällchen noch mit schwedischen Fähnchen schmückt.

Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version der Meldung hieß es, Karl der Siebte habe das Rezept aus der heutigen Türkei mitgebracht. Wir haben die Stelle korrigiert.

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