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Randalierender Dickhäuter: Elefantenkuh versetzt indische Stadt in Panik

Stundenlang tobte eine Elefantenkuh durch eine Stadt in Ostindien. Die Menschen flohen in Scharen, geschätzt Hundert Gebäude wurden beschädigt, bevor das Tier betäubt werden konnte.

Ein wilder Elefant ist stundenlang durch die indische Stadt Siliguri gelaufen und hat dabei geparkte Autos und Motorräder zertrampelt. Etwa Hundert Gebäude wurden beschädigt, einige Hütten brachen unter der Kraft des Tieres einfach auseinander. Die Bewohner retteten sich auf Balkone und in Seitenstraßen, oder folgten dem Tier aus sicherer Entfernung.

Die Elefantenkuh ist eigentlich im Baikunthapur-Wald heimisch. Von dort ist es offenbar über eine Straße durch einen kleinen Fluss gewandert und schließlich in der Stadt in Westbengalen gelandet.

Ein Sprecher des Baikunthapur-Waldes sagte, das Weibchen sei Einzelgängerin und wohl auf der Suche nach Essen gewesen.

Sie habe niemanden angegriffen und sei eher selbst verängstigt von jedem gewesen, der sich genähert habe. Nach mehreren Stunden der Zerstörung wurde klar, dass der Elefant alleine nicht mehr zurück in den Wald finden würde.

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Indien: Der Elefant ist los!
Deshalb wurde er mit Beruhigungsmitteln ruhig gestellt und mit einem Kran auf einen LKW gehoben. Von dort brachte man die Elefantenkuh in einen besonderen Bereich des Parks für domestizierte Dickhäuer. Dort soll das Tier bleiben, bis die Wirkung des Beruhigungsmittels nachgelassen hat.

Immer häufiger attackieren Elefanten Dörfer im Osten Indiens. Experten führen das auf die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes zurück.

lba/Reuters/AP

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