Indonesien Stromschlag tötet zwei seltene Elefanten auf Sumatra

Sumatra-Elefanten sind vom Aussterben bedroht. Weil ihr Lebensraum durch Abholzung zerstört wird, müssen sie Erntefelder plündern. Nun sind zwei Tiere an einem Elektrozaun ums Leben gekommen.

Elefant auf Sumatra (Symbolbild)
imago/ Nature Picture Library

Elefant auf Sumatra (Symbolbild)


Auf der indonesischen Insel Sumatra sind zwei Elefanten tot aufgefunden worden. Todesursache war offenbar ein Stromschlag: Die beiden seltenen Tiere seien mit einem Elektrozaun in Berührung gekommen, berichtete die indonesische Nachrichtenagentur Antara.

Anwohner hätten die toten Elefanten am Sonntag gefunden. "Die Kadaver wurden samt der Stoßzähne gefunden. Wir gehen davon aus, dass sie durch den Stromschlag ums Leben kamen", sagte der Direktor einer lokalen Naturschutzorganisation der Nachrichtenagentur.

Ortsansässige hätten die Elektrozäune zur Abwehr von wilden Tieren aufgestellt. Nach Schätzungen der Artenschutzorganisation WWF leben noch weniger als 3000 Sumatra-Elefanten in der Wildnis. Sie werden deshalb als vom Aussterben bedroht eingestuft. Durch voranschreitende Abholzung und andere Eingriffe in die Natur werden sie gezwungen, bei der Futtersuche Erntefelder zu plündern.

asa/dpa



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