Indonesien Mindestens 26 Menschen sterben bei Fährunglück

Die Küste war nur wenige hundert Meter entfernt: Ein Fährunglück vor der indonesischen Insel Sulawesi hat viele Todesopfer gefordert.

Fährunglück in Indonesien
AFP/ BNPB

Fährunglück in Indonesien


Eine indonesische Fähre ist wenige hundert Meter vor der Insel Sulawesi bei starkem Wind und hohem Wellengang auf Grund gelaufen. Laut Polizeisprecher Dicky Sondana sind bei dem Unglück mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Kinder. An Bord befanden sich mehr als 130 Passagiere, von denen 74 gerettet werden konnten, mehr als 40 werden noch vermisst.

Die Fähre war auf dem Weg von Sulawesi zur nahegelegenen Insel Selayar. Die Wellen überspülten Lastwagen und andere Fahrzeuge, die daraufhin ins Wasser stürzten. Da größere Schiffe die Fähre aufgrund des Seegangs nicht erreichen konnten, nutzten Retter mehrere kleine Boote, um den Schiffbrüchigen zu helfen.

Fährunglücke sind im Inselstaat Indonesien leider keine Seltenheit. Vor zwei Wochen waren bei einem ähnlichen Vorfall auf dem Tobasee im Norden der Insel Sumatra fast 200 Menschen gestorben.

mmm/AFP/dpa

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