Island Einhorn vor Schlachter gerettet

In Island sollte ein Schafbock geschlachtet werden, dessen zwei Hörner zu einem zusammengewachsen sind. Doch nun gibt es Hoffnung für das Tier.

Einhyrningur in Island
Erla Þórey/ mbl.is

Einhyrningur in Island


Einhörner gibt es doch - in Island. Und bald hätte es wohl auch Einhornbraten gegeben, denn das seltene Wesen sollte eigentlich zum Schlachter. Doch wie der britische Sender BBC berichtet, darf es nun weiterleben.

Einhyrningur heißt das Tier, isländisch für "Einhorn". Es ist kein Pferd - sondern ein Schafbock. Der Bock trägt den Namen, weil seine zwei Hörner zu einem zusammengewachsen sind. Er lebt auf dem Hof der Bäuerin Erla Porey Olafsdottir.

Laut der isländischen Zeitung "Morgunbladid" sollte der Bock geschlachtet werden, da er für die Zucht zu schmächtig ist. Der Zoo in Reykjavik hätte das Tier demnach zwar aufgenommen - doch Regelungen des isländischen Tierrechts machten das unmöglich. Denn der Tierpark liege in einer anderen Schutzzone als der Hof, weshalb ein Transport nicht erlaubt sei.

Nun gibt es allerdings Hoffnung: Einhyrningur werde im nächsten Monat bei einer lokalen Auktion versteigert, wie "Morgunbladid" berichtet. Das Geld solle in wohltätige Zwecke fließen.

Bäuerin Olafsdottir beschreibt das Tier als Einzelgänger. "Ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass er anders ist, oder weil er einfach gerne alleine ist", sagt sie zu "Morgunbladid".

jpz

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