Israel Gericht dementiert Todesurteil gegen Hund

Die Meldung machte international Schlagzeilen: Angeblich hatte ein israelischer Rabbi einen Hund zum Tod durch Steinigung verurteilt. Doch nun dementiert das Gericht die Berichte. Eine israelische Zeitung hat sich bereits für die Falschmeldung entschuldigt.


Hamburg - Diese Meldung sorgte für Aufsehen: Ein Rabbi in Israel habe einen Hund zum Tod durch Steinigung verurteilt, berichteten am Wochenende die britische BBC und der Internetauftritt des "Time Magazin". In Deutschland griffen unter anderem die "Süddeutsche Zeitung" und auch SPIEGEL ONLINE die Meldung auf.

Mittlerweile deutet jedoch vieles darauf hin, dass die Meldung falsch war. Laut der englischsprachigen Zeitung "Jewish Chronicle" stammte der Bericht über das vermeintliche Todesurteil ursprünglich aus der israelischen Zeitung "Maariv". Diese habe sich für die Falschmeldung entschuldigt. Auch in Blogs wird über die Korrektur berichtet.

Der "Jewish Chronicle" zitiert zudem ein harsches Dementi des Gerichts. Demnach teilten die Richter mit, man habe einen Hundefänger beauftragt, um das Tier aus dem Gerichtsgebäude zu entfernen. Ansonsten sei nichts geschehen.

hut

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