Italien Erdbeben erschüttert italienische Adriaküste

Ein Erdbeben der Stärke 4,2 hat die italienische Region Molise erschüttert. Über Schäden ist bisher nichts bekannt.


Nahe der italienischen Adriaküste hat am Mittwoch um 11.48 Uhr die Erde gebebt. Die Erdbebenwarte INGV gab die Stärke mit 4,2 an. Das Epizentrum habe sich bei Acquaviva Collecroce in der Provinz Campobasso in 31 Kilometern Tiefe befunden.

Über Schäden ist bisher nichts bekannt, obwohl die Erschütterung bis in die weiter nördlich gelegenen Abruzzen zu spüren gewesen sei, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Polizei, Feuerwehr und Zivilschutz sind im Einsatz, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Bisher seien keine Notrufe eingegangen.

Italien wird immer wieder von Erdbeben heimgesucht. Zuletzt ereigneten sich diese vor allem in Mittelitalien. Am 24. August 2016 kamen in der Stadt Amatrice und Umgebung fast 300 Menschen ums Leben. Darauf folgten über Monate in den Regionen Marken, Abruzzen und Latium weitere Beben. Viele Orte sind immer noch zerstört und nicht bewohnbar.

ala/dpa



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