Südtirol Lawine verschüttet Wintersportler aus Deutschland

Die italienische Bergrettung hat zwei Menschen lebend geborgen, die von einer Lawine verschüttet worden waren. Mindestens zwei weitere Personen werden noch vermisst.


Eine Lawine hat im Vinschgau in Südtirol mehrere Wintersportler aus Deutschland verschüttet. Zwei Menschen seien lebend geborgen worden, mindestens zwei weitere würden noch vermisst, teilte die Bergrettung auf Twitter mit. Das Schneebrett war im Skigebiet Schöneben-Haideralm abgegangen.

Die Polizei bestätigte am Abend, dass es sich um eine Gruppe aus Deutschland gehandelt habe. Woher genau, konnte der Sprecher nicht sagen. Auch über die gesamte Zahl der Betroffenen gab es noch keine genauen Angaben. Laut Nachrichtenagentur Ansa handelte es sich bei den beiden Geretteten um eine Frau und ein Kind.

Die Skifahrer sollen abseits der Piste unterwegs gewesen sein, als die Lawine abgegangen ist. Schlechte Sichtverhältnisse erschwerten die Rettung, Hubschrauber konnten im Schneegestöber zunächst nicht fliegen.

In den letzten Tagen hatte es in den italienischen Alpen viel geschneit. Auch am Mittwoch war Neuschnee gefallen. In der ganzen Südtiroler Region herrschte "erhebliche" Lawinengefahr der Stufe drei von fünf.

bbr/dpa

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