Bahnübergang in Norditalien Zug kracht in Sattelschlepper - mindestens zwei Tote

Ein Schwertransport kommt in Norditalien vor den Schranken nicht rechtzeitig zum Stehen - und kollidiert mit einem Regionalzug. Zwei Menschen starben, etliche wurden verletzt.

Zugunglück in Caluso, Italien
DPA

Zugunglück in Caluso, Italien


Bei einem Zugunglück in Norditalien sind laut Medienberichten zwei Menschen ums Leben gekommen und mindestens 20 weitere verletzt worden. Ein Regionalzug war an einem Bahnübergang bei der Gemeinde Caluso mit einem Sattelschlepper zusammengestoßen. Der Triebwagen und zwei Waggons entgleisten.

Das Unglück ereignete sich dem italienischen Bahnbetreiber RFI zufolge am späten Mittwochabend. Der Regionalzug auf der Strecke von Turin nach Ivrea sei in den Lkw gerast, der zuvor die Bahnschranke durchbrochen und auf dem Übergang gestanden habe.

Nach ersten Erkenntnissen sei der Lokführer ums Leben gekommen, hieß es in der RFI-Erklärung. Das zweite Todesopfer wurde laut der Nachrichtenagentur AGI mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, habe aber nicht überlebt.

Der Zeitung "La Stampa" zufolge stammte der Lkw aus Litauen. Augenzeugen sagten dem Blatt, es habe sich um einen äußerst großen Schwertransporter gehandelt. Ein Kleintransporter, der vor dem Lkw gefahren sei, habe den Übergang noch sicher passiert, berichtete die Zeitung. Der Schwertransporter habe nicht mehr bremsen können, als sich die Schranken senkten, und sei auf den Gleisen zum Stehen gekommen.

jpz/AFP/dpa



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