Japan Schweres Erdbeben nahe Fukushima

Die Horrormeldungen hören nicht auf. Vor der Ostküste Japans, unweit des Unglücksreaktors Fukushima, hat es erneut schwere Erdstöße gegeben. Über mögliche Schäden ist noch nichts bekannt.


Hamburg/Tokio - Das Zentrum des Bebens mit der Stärke 6,5 lag nach Angaben der US-amerikanischen Erdbebenwarte USGS in knapp sechs Kilometer Tiefe vor der Ostküste in einer Entfernung von 163 Kilometern von Fukushima. Laut dem Betreiber Tepco gebe es keine Berichte über weitere Schäden am Atomkraftwerk durch das neue Nachbeben, berichtete die Agentur Jiji Press.

Für die Pazifikküste der Präfektur Miyagi wurde eine Warnung für eine Tsunamiwelle von 50 Zentimetern ausgegeben. Laut USGS ereignete sich das Beben um 7.24 Uhr Ortszeit (00.23 MESZ) etwa hundert Kilometer von der Stadt Sendai entfernt.

Miyagi war bei dem verheerenden Erdbeben der Stärke 9,0 am 11. März und anschließenden Tsunami am stärksten getroffen worden. Die meterhohen Tsunamiwellen hatten ganze Städte an der Küste zerstört. Bislang wurden mehr als 27.000 Tote und Vermisste gemeldet.

Durch das Erdbeben und den Tsunami wurde zudem das Atomkraftwerk Fukushima schwer beschädigt. Experten versuchen noch immer, eine nukleare Katastrophe zu verhindern.

rüd/dpa/AFP/Reuters



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sappelkopp 28.03.2011
1. Weitere Schäden?
Damit es am AKW weitere Schäden geben kann, müsste dort ansatzweise irgendwas intakt sein. Das Gewurschtel der Verantwortlichen macht jedoch deutlich, dass dort gar nichts mehr intakt ist.
GinaBe 28.03.2011
2. Ist es himmlischer und irdischer Zynismus?
Zitat von sysopDie Horrormeldungen hören nicht auf. Vor der Ostküste Japans, unweit des Unglücksreaktors Fukushima, hat es erneut schwere Erdstöße gegeben. Über mögliche Schäden ist noch nichts bekannt. http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,753481,00.html
.....Durch das Erdbeben und den Tsunami wurde zudem das Atomkraftwerk Fukushima schwer beschädigt. Experten versuchen noch immer, eine nukleare Katastrophe zu verhindern. rüd/dpa/AFP/Reuters Sie ist längst da, liebe Journalisten, sie ist doch schon längst eingetreten die nukleare katastrophe, der GAU, oder Supergau, wie auch immer..... Bitte hört auf, das Ausmaß immer noch zu verkleinern oder hinter der Katasptophe von Tschernoby abzustellen, es wird nicht gelingen, wie die Wahrheit und Wirklichkeit der Jetztzeit in Japan belegt. Es wäre Pflicht der WHO und aller menschenrechtsorganisationen, alles daranzugeben, um den armen Menschen in japan, die wohlmöglich von Notunterkünften weggeschickt werden, weil sie verstrahlt sind, nach allen Regeln und Möglichkeiten der Medizin und Pflege wenigstens zu betreuen und zu unterstützen!
Torfkopp 28.03.2011
3. :-(
Zitat von GinaBe.....Durch das Erdbeben und den Tsunami wurde zudem das Atomkraftwerk Fukushima schwer beschädigt. Experten versuchen noch immer, eine nukleare Katastrophe zu verhindern. rüd/dpa/AFP/Reuters Sie ist längst da, liebe Journalisten, sie ist doch schon längst eingetreten die nukleare katastrophe, der GAU, oder Supergau, wie auch immer..... Bitte hört auf, das Ausmaß immer noch zu verkleinern oder hinter der Katasptophe von Tschernoby abzustellen, es wird nicht gelingen, wie die Wahrheit und Wirklichkeit der Jetztzeit in Japan belegt. Es wäre Pflicht der WHO und aller menschenrechtsorganisationen, alles daranzugeben, um den armen Menschen in japan, die wohlmöglich von Notunterkünften weggeschickt werden, weil sie verstrahlt sind, nach allen Regeln und Möglichkeiten der Medizin und Pflege wenigstens zu betreuen und zu unterstützen!
Tja, leider laesst sich der krampfhafte Versuch Superlative einer Komparation zu unterziehen, nur als ebensolch verzweifeltes Abwiegeln des vorab Undenkbaren bewerten.
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