Jauchs "Wer wird Millionär?": So zockte sich der Pokerspieler zur Million

Lange überlegen musste Sebastian Langrock nicht: Ohne seinen letzten Joker einzusetzen, beantwortete er die Millionenfrage bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär". Wären Sie auch so weit gekommen wie der Münchner Poker-Profi? Testen Sie Ihr Wissen!

Sebastian Langrock aus München: Eine Million bei Jauch gewonnenZur Großansicht
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Sebastian Langrock aus München: Eine Million bei Jauch gewonnen

Hamburg - Am Ende brauchte er nicht einmal seinen letzten Joker: Der Münchner Pokerspieler Sebastian Langrock hat bei "Wer wird Millionär" den Jackpot abgeräumt. Seit dem Beginn der Show 1999 ist er erst der achte Kandidat, dem dieses Kunststück gelungen ist, Prominentenspecials nicht mitgezählt (hier können Sie seinen Test nachspielen).

"Wer sollte sich mit der 'Zwanzig nach vier'-Stellung auskennen?" lautete die Frage zur Million. Der 36-Jährige wartete die Antwortmöglichkeiten gar nicht erst ab. "Da sollte jetzt ein 'Kellner' kommen", sagte Langrock. Er kellnerte selbst nebenbei und hatte erst vor kurzem in einem Buch über unnützes Wissen die entscheidende Info gelesen.

Günther Jauch blieben nicht viele Möglichkeiten, groß für Spannung zu sorgen. Unabhängig davon, ob die Antwort richtig oder falsch ist, sei in jedem Fall Geschichte geschrieben worden bei "Wer wird Millionär", so der Moderator. "Sebastian Langrock hat vier Joker, kommt bis zur Millionenfrage, nutzt diesen vierten Joker gar nicht, sondern bietet im Gegenteil eine Lösung an, bevor ich überhaupt die vier Begriffe zur Auswahl gestellt habe. Eine Million Euro oder 500 Euro? Ich sage Ihnen, dass Sebastian Langrock bei uns heute gewonnen hat. Eine Million Euro!"

Der Gewinner sprang auf und riss die Fäuste in die Höhe. Mit dem Geld möchte er laut RTL vielleicht einen Snooker Club oder eine Bar in München eröffnen. Noch wohnt Langrock in einer WG, daran solle sich vielleicht etwas ändern. Dann teilte er noch mit, dass er sein Leben lang Poker spielen wolle. Das mache am meisten Spaß und werde nie langweilig.

Weniger sicher war Langrock bei der Frage für 64.000 Euro. Welcher General vertrieb im 19. Jahrhundert die Mexikaner aus dem heutigen US-Bundesstaat Texas? A: John Denver B: Sam Houston C: Michael Miami D: Phil A. Delphia

Hätten Sie es gewusst? Wären Sie auch so weit gekommen wie Sebastian Langrock? Testen Sie Ihr Wissen - alle 15 Fragen zum Nachspielen finden Sie hier.

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insgesamt 70 Beiträge
Passivist 12.03.2013
Waren die Fragen bei WWM immer so einfach? Bis Frage 12 sind das ja simple Wortspielereien, die man mit ein bisschen Menschenverstand lösen kann, bevor dann mal etwas Schwierigeres kommt. Hab das jahrelang nicht geschaut, [...]
Zitat von sysopLange überlegen musste Sebastian Langrock nicht: Ohne seinen letzten Joker einzusetzen, beantwortete er die Millionenfrage bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär". Wären Sie auch so weit gekommen wie der Münchner Poker-Profi? Testen Sie ihr Wissen! Jauchs 'Wer wird Millionär?': Mit diesen Fragen holte Langrock die Million - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/panorama/jauchs-wer-wird-millionaer-mit-diesen-fragen-holte-langrock-die-million-a-888233.html)
Waren die Fragen bei WWM immer so einfach? Bis Frage 12 sind das ja simple Wortspielereien, die man mit ein bisschen Menschenverstand lösen kann, bevor dann mal etwas Schwierigeres kommt. Hab das jahrelang nicht geschaut, aber früher bekam man oftmals schon bei 32.000 € Probleme...
Fantomas74 12.03.2013
Zugegeben, der Poker-Kandidat war clever, sympatisch und originell. Das hat die RTL-Regie wohl auch so gesehen und hat sich diesen Kandidaten als neuen Millionen-Gewinner ausgewählt. Das war erkennbar an den absurd einfachen [...]
Zugegeben, der Poker-Kandidat war clever, sympatisch und originell. Das hat die RTL-Regie wohl auch so gesehen und hat sich diesen Kandidaten als neuen Millionen-Gewinner ausgewählt. Das war erkennbar an den absurd einfachen Fragen zu 500T und 1Mio. Da sind ja die allermeisten 32T-Euro Fragen schwieriger. Und wer das nicht glaubt: bei 1Mio-Euro wurde einem ehemaligen Kellner eine Frage gestellt, deren Antwort "Kellner" war. Kein Wunder dass er den letzten Joker nicht gebraucht hat. Die Truman Show lässt grüßen!
DMenakker 12.03.2013
Ich hätte 3 Joker gebraucht. Schwer wars also wirklich nicht. Aber daraus einen "gewollten" Gewinner zu konstruieren halte ich doch für etwas weit hergeholt.
Zitat von Fantomas74Zugegeben, der Poker-Kandidat war clever, sympatisch und originell. Das hat die RTL-Regie wohl auch so gesehen und hat sich diesen Kandidaten als neuen Millionen-Gewinner ausgewählt. Das war erkennbar an den absurd einfachen Fragen zu 500T und 1Mio. Da sind ja die allermeisten 32T-Euro Fragen schwieriger. Und wer das nicht glaubt: bei 1Mio-Euro wurde einem ehemaligen Kellner eine Frage gestellt, deren Antwort "Kellner" war. Kein Wunder dass er den letzten Joker nicht gebraucht hat. Die Truman Show lässt grüßen!
Ich hätte 3 Joker gebraucht. Schwer wars also wirklich nicht. Aber daraus einen "gewollten" Gewinner zu konstruieren halte ich doch für etwas weit hergeholt.
number8 12.03.2013
Ich fand es auch unglaublich leicht. Die Fragen werden zufällig aus einem Pool ausgelost? Na, da hatte er wahrscheinlich einfach Glück.
Ich fand es auch unglaublich leicht. Die Fragen werden zufällig aus einem Pool ausgelost? Na, da hatte er wahrscheinlich einfach Glück.
Herbert1968 12.03.2013
Es hat schon lange keinen Millionär mehr gegeben. Daher die verhältnismäßig einfachen Fragen. Die Sendung muss schließlich im Gespräch bleiben, zum Beispiel durch Artikel wie den vorliegenden. Jauch hat den Kandidaten nie durch [...]
Es hat schon lange keinen Millionär mehr gegeben. Daher die verhältnismäßig einfachen Fragen. Die Sendung muss schließlich im Gespräch bleiben, zum Beispiel durch Artikel wie den vorliegenden. Jauch hat den Kandidaten nie durch kritische Nachfragen verunsichert. Sobald die richtige Antwort nur so dahergesagt wurde, hat die Regie sofort eingeloggt - als Zuschauer weiß man sofort, dass die Antwort richtig ist. Einem ehemaligen Kellner eine Frage zu stellen, deren richtige Antwort "Kellner" ist, ist beinahe schon grotesk. Fast so grotesk wie "Phil A. Delphia" oder "Michael Miami".
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  • Dienstag, 12.03.2013 – 09:42 Uhr
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