Klatsch und Knatsch Reich, reicher, Jay-Z

Im Rap gibt es eine Wachablösung - und in Monte Carlo ein Invasion der Turnschuhträger. Die Promimeldungen der Woche.

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Den dicksten Geldbeutel der Woche...

...hat Jay-Z. Laut dem Magazin "Forbes" ist er der reichste Hip-Hop-Künstler. Sein Vermögen beläuft sich demnach auf 900 Millionen Dollar. Das liege vor allem an seinen Beteiligungen an den Firmen "Armand de Brignac" Champagner sowie "D'Ussé" Cognac; außerdem verdient er gut mit seinem Firmenimperium "Roc Nation" und dem Streamingdienst "Tidal".

Damit hat er sogar P.Diddy übertroffen. Der Rapper führte die Liste seit 2011 an, in dem Jahr veröffentlichte das Magazin den Vergleich erstmalig. Diddy kommt demnach auf ein Vermögen von 825 Millionen Dollar.

Das Schuhwerk der Woche...

...war in Monte Carlo zu bewundern. Fürst Albert von Monaco trug bei einer Gala weiße Turnschuhe auf dem roten Teppich. Was soll man davon halten?

Sehr viel, wenn man Cherno Jobatey glauben mag, dem Altmeister der Smoking-Sneaker-Kombo: "Ich bin sicher, dass er sein Reich mit Turnschuhen besser regiert", sagte der Moderator über den Fürsten.

Den Gastbeitrag der Woche...

...schrieb Monica Lewinsky für die "Vanity Fair". Seit Ende der Neunzigerjahre ist sie vor allem für ihre Affäre mit dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton bekannt. "Bis vor Kurzem (danke Harvey Weinstein), hatten Historiker dieses Jahr der Scham und des Spektakels nicht auf dem Schirm", schrieb Lewinsky. Sie hoffe, dass sich das nun ändere.

Inzwischen ist die damals junge Praktikantin im Weißen Haus eine 44-jährige Psychologin, die sich für Opfer von Cybermobbing einsetzt. Bei der Bewältigung der Folgen der Krise sei sie bislang im Großen und Ganzen auf sich gestellt gewesen. Eine Frau der #MeToo-Bewegung habe Lewinsky dafür kürzlich ihr Beileid ausgesprochen, was sie sehr berührt habe.

"Ich bin nicht mehr allein", so Lewinsky. Sie sei anderen Frauen, die ihre Stimme erheben, sehr dankbar. Sie hoffe allerdings, dass den Protagonisten in der aktuellen Debatte ein Trauma, wie sie es erlebt habe, erspart bleibe.

Die Enthüllung der Woche...

...kommt aus Neuseeland. Dort, so war nun zu lesen, entging die Queen im Jahr 1981 nur knapp einem Mordanschlag. Ein offenbar geistig verwirrter Teenager feuerte laut Unterlagen des neuseeländischen Geheimdienstes SIS einen Schuss Richtung Auto der Königin ab.

Niemand wurde verletzt - und niemand wurde informiert: Den Royals wurde gesagt, es sei ein Feuerwerkskörper explodiert.

Das volksnahste Paar der Woche...

...sind Prinz Harry und seine Verlobte Meghan Markle. Die Hochzeit der beiden am 19. Mai soll keine Veranstaltung für die High Society allein werden. Zu einem Teil der Zeremonie sollen 2640 Normalbürger als Zuschauer geladen werden.

Sie sollen auf Schloss Windsor die Ankunft des Brautpaars, der anderen Gäste sowie die Kutschprozession beobachten können, wenn sie das Schloss verlässt. Die Auserwählten aus dem Volk sind nach Angaben des Kensington Palasts Mitarbeiter wohltätiger Organisationen, Schüler und Angestellte des Königshauses.

Der Blick der Woche...

...kam von Francis Lawrence. Der Regisseur hat es allein mit der Kraft seiner Augen geschafft, dass sich Schauspielerin Jennifer Lawrence nicht mehr unwohl fühlte. Denn die 27-Jährige erlebte bei den Dreharbeiten zu ihrem neuen Film "Red Sparrow" unangenehme Momente.

"'Red Sparrow' machte mir wirklich Angst, weil ich darin nackt bin", sagte sie der Zeitschrift "Vanity Fair". Lawrence sagte, sie habe noch versucht, die Szene zu vermeiden. "Aber ich musste feststellen, dass es falsch wäre, die Figur etwas durchleben zulassen, was ich selbst nicht durchmachen will."

Regisseur Francis Lawrence - der nur zufällig den gleichen Nachnamen trägt - machte ihr den Dreh schließlich leicht. Der 46-Jährige habe ihr tief in die Augen geschaut, sagte die 27-Jährige "Vanity Fair". "Ein Blick, und ich fühlte mich wohl." Dank des Regisseurs, mit dem sie bereits seit Jahren zusammenarbeitet, habe sie sich nicht nackt gefühlt.

Der Zwist der Woche...

...spielte sich bei den Rolling Stones ab. Sänger Mick Jagger und Gitarrist Keith Richards pflegen in der Band seit Jahrzehnten eine Art Hassliebe. Nun fand es Richards offenbar witzig, Jagger eine Sterilisation nahezulegen. Im "Wall Street Journal" hatte Richards Jagger als alten Lustmolch bezeichnet - weil dieser im Dezember 2016 mit 73 Jahren zum achten Mal Vater geworden war.

"Es ist Zeit für einen Schnitt - man kann in dem Alter kein Vater sein. Diese armen Kinder!", scherzte Richards. Es dauerte nicht lange, dann kam die Kehrtwende: Er bedaure seine Äußerungen zutiefst, twitterte Richards.

wit/jpz/ulz

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