Dover - Nach Angaben der Behörden hatte die Lehrerin in der letzten Märzwoche 28 Mal sexuellen Verkehr mit dem Jungen gehabt. Einmal habe sie einem zwölfjährigen Freund des Jungen erlaubt, dabei zu zusehen. Außerdem habe sie den Minderjährigen Bier gegeben.
Die 34-Jährige ist Lehrerin für Naturwissenschaften an der Claymont Elementary School. Sie wurde gestern festgenommen und offiziell der Vergewaltigung beschuldigt.
Polizeichef Scott McLaren erklärte, der Vater des Jungen sei misstrauisch geworden und habe die Beamten alarmiert. Ihn hatten die vielen Telefonate seines Sohnes mit der Lehrerin misstrauisch gemacht. Die Lehrerin hatte sich zuvor in einem Telefongespräch mit der Freundin des Vaters als Mutter eines Mitschülers ausgegeben und damit erreicht, dass der Teenager bei ihr übernachten durfte. Die Lehrerin hatte den Jungen außerdem zum Essen eingeladen und ihn ihr Auto fahren lassen.
Die beschuldigte Frau ist geschieden. Schüler und Eltern beschreiben sie als beliebte und engagierte Lehrerin, die Kindern oft Nachhilfeunterricht gab. Die Polizei prüft deshalb, ob sie weitere Straftaten begangen hat.
Nach einem Bericht des US-Bildungsministeriums von 2004 haben fünf bis zehn Prozent aller Schüler ein "unpassendes Verhältnis" zu Lehrkräften.
ffr/AP/dpa
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