London - Die erste der drei Leichen war am 2. Dezember unweit der Stadt Ipswich in der ostenglischen Grafschaft Suffolk gefunden worden. Am vergangenen Freitag und gestern wurden zwei weitere tote Frauen in der Umgebung der Stadt entdeckt. Alle drei waren als Prostituierte in Ipswich tätig und als vermisst gemeldet worden.
Unter den Prostituierten in Ostengland gehe inzwischen "die Angst um", zitiert der "Guardian" einen Geistlichen, der eine der getöteten Frauen kannte und in dem ärmlichen Viertel von Ipswich arbeitet, in dem die Frau wohnte.
Zwei der Frauen wurden nackt in einem Bach entdeckt. Die Leiche der dritten Frau wurde in einem Wald gefunden. Nach ersten Ergebnissen wurde keine der Frauen vor ihrem Tod sexuell missbraucht. Die Todesumstände der ersten beiden Opfer wiesen "offensichtliche Ähnlichkeiten" auf, so die Ermittler.
"Die Prostituierten in Ipswich haben große Angst, dass jemand, der gewaltbereit ist und auch nicht vor einem Mord zurückschreckt, in der Gegend sein Unwesen treibt", sagte Niki Adams, Sprecherin der Vereinigung britischer Prostituierter. "Aber die meisten Frauen haben keine andere Wahl, als auf den Strich zu gehen - gerade vor Weihnachten."
han/dpa/Reuters
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