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04.04.2007
 

China

Polizei spült Mordverdächtigen mit Wasserstrahl aus Hochhaus

Dramatischer Polizeieinsatz in China: Weil ein Mordverdächtiger sich auch nach stundenlangen Verhandlungen nicht ergeben wollte, kam eine Wasserkanone zum Einsatz. Feuerwehrleute spülten den Mann von der Fensterbank im achten Stock eines Krankenhauses in die Tiefe.

Shenyang - Der Mann verlor durch die Wucht des Strahls das Gleichgewicht und fiel vom Fenstersims auf ein unten bereit stehendes Luftkissen. Er werde verdächtigt, seine 71-jährige Schwiegermutter sowie einen 13-jährigen Neffen getötet zu haben, berichtet "China Daily". Darüber hinaus werde ihm der Mord an einem Hausmeister vorgeworfen.

Die Polizei der Stadt Shenyang im Nordosten Chinas hatte den Verdächtigen in einem Raum im achten Stock eines Krankenhauses gestellt, nachdem dessen Frau die Behörden über die Bluttaten informiert hatte.

Als selbst zweistündige Verhandlungen den mutmaßlichen Mörder nicht zur Aufgabe bringen konnten, ordnete die Polizei die ungewöhnliche Maßnahme an: Feuerwehrleute spülten den Mann aus dem Fenster in die Tiefe - er blieb bei dem Sturz unverletzt. Hintergrund der Bluttat soll ein Familienstreit sein.

jto

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