Miami - Der Mann hatte im November 1998 die Frau und ihre Tochter entführt, nachdem die Frau ihn zurückgewiesen hatte. Anschließend fuhr er die beiden zum Nationalpark Everglades im Süden Floridas, würgte die Mutter bis zur Bewusstlosigkeit und stieß das Mädchen in den Sumpf "Alligator Valley". Als die Mutter wieder zu sich kam, konnte sie Hilfe holen - doch die kam zu spät. Das Mädchen war bereits tot.
Die Leiche wurde zwei Tage später mit Bisswunden an Kopf und Bauch gefunden. Der linke Arm war abgerissen. Der Angeklagte sagte vor Gericht, er habe das Mädchen getötet, weil es ihm beim Würgen der Mutter zusah.
Der Mann habe den Tod des Kindes verursacht, habe es allein in der Wildnis ausgesetzt, um es von den "Monstern des Sumpfes" verstümmeln zu lassen, sagte Richter Leonard laut "Miami Herald" gestern vor der Verkündung des Todesurteils. Die Geschworenen hatten den Angeklagten bereits im Juli wegen Mordes und versuchten Mordes schuldig gesprochen.
ffr/AFP
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