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31.01.2008
 

Ulm

Arzt bricht während OP betrunken zusammen

Gerade hatte er einem Patienten ein neues Hüftgelenk eingesetzt, dann fiel er in Ohnmacht: Ein Orthopäde aus Ulm war trotz einer beachtlichen Menge "Restalkohols" zur Operation angetreten.

Hamburg - "Das alles war ein großer Fehler. Nach dem Zusammenbruch habe ich mich selbst bei der Ärztekammer angezeigt und mir eine Auszeit verordnet", sagte der 58-jährige Professor der "Bild"-Zeitung.

Dem Bericht zufolge soll er 2,4 Promille Alkohol im Blut gehabt haben. "Von dem Promille-Wert weiß ich nichts", sagte der Arzt. "Aber den Alkohol im Blut bestreite ich nicht. Das war wohl Restalkohol." Am Abend zuvor habe er Rotwein getrunken. "Und als ich in der Nacht nicht schlafen konnte, habe ich mit mehreren Quittenschnäpsen in den Schlaf kommen wollen." Vor der Operation am nächsten Morgen habe er auch nicht gefrühstückt.

Der Mediziner brach zusammen, als er die Wunde des Patienten gerade zunähen wollte.

jjc

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