Berlin - Der Vorfall ereignete sich am Sonntagmorgen in der Berliner S-Bahnstation Friedrichshain. Die 20-Jährige beschimpfte - offenbar aus fremdenfeindlichen Motiven - den dunkelhäutigen 19-Jährigen und stieß ihn anschließend auf das Gleis, auf dem gerade ein Zug einfuhr.
Nur eine schnelle Reaktion des Opfers und die Hilfe zweier Fahrgäste, die den Mann vom Gleis zogen, retteten ihn.
Die Frau kommt wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft mitteilte, hat sie die Tat gestanden.
In Rostock ist zwei Fahrgästen des öffentlichen Nahverkehrs ihre Zivilcourage zum Verhängnis geworden. Zwei junge Männer wurden in der Nacht zum Sonntag in einem Bus von Randalierern angegriffen und schwer verletzt.
Wie die Polizei am Montag mitteilte, waren die beiden 21-Jährigen eingeschritten, als sechs Männer und zwei Frauen Fahrgäste anpöbelten und bespuckten und den Bus beschädigten. Daraufhin wurden sie zunächst beschimpft. Als die Männer später zusammen mit den Randalieren ausstiegen, begannen diese, ihre Opfer zu schlagen und zu treten.
Eine der Frauen rammte einem der 21-Jährigen ein Messer in den Rücken, die andere schlug dem zweiten Opfer vermutlich mit einem Schlagring einen Zahn aus.
pad/dpa
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