Washington - Der Nachbar war mit der Mutter befreundet und schaute oft vorbei. Bei seinem letzten Besuch wurde der Mann jedoch gewalttätig: Eines nachts musste der Zwölfjährige ansehen, wie der Bekannte seine Mutter würgte. Der Junge schrie den Nachbarn an, er solle von ihr ablassen, aber der drückte weiter zu. "Er hörte nicht auf, er tat ihr weiter weh", sagte der Zwölfjährige.
Schließlich holte der Junge ein Messer und stach zu. Nach Angaben der Polizei verletzte er dabei eine Arterie des Nachbarn so stark, dass der später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Der Zwölfjährige kommt wahrscheinlich ungeschoren davon: "In Maryland gibt es im Falle eines gewalttätigen Angriffs eine legitime Verteidigung durch Dritte", sagte der zuständige Staatsanwalt der "Washington Post".
bel/dpa
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