Quito - Wie ecuadorianische Medien berichten, hatte die Polizei im Vorfeld des Übergriffs die beiden Männer bereits festgenommen. Ihnen wurde vorgeworfen, einen Händler ermordet und ihm 10.000 Dollar geraubt zu haben.
Aus bisher unbekannten Gründen griff dann eine Menschenmenge die Beamten an und trieb die beiden Verdächtigen unter Fußtritten und Fausthieben zum Marktplatz. Dort habe man die Männer mit Benzin übergossen und angezündet, hieß es.
Solche Fälle von Selbstjustiz sind in den Andenländern Bolivien, Peru und Ecuador nicht selten. Die Menschen rechtfertigen ihr Handeln mit der angeblich unzureichenden Arbeit von Polizei und Justiz. Experten gehen von einer erheblichen Dunkelziffer aus. Die kolumbianische Regierung forderte von Quito eine lückenlose Aufklärung des Verbrechens und eine harte Bestrafung der Schuldigen.
ala/dpa
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