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27.06.2008
 

Angeblicher Selbstmordversuch

Amerikaner droht die Todesstrafe

Er parkte seinen Jeep auf den Gleisen und verschwand, während ein Zug auf das Fahrzeug prallte und elf Menschen in den Tod riss. Jetzt verurteilte ein Gericht in Los Angeles den 29-Jährigen wegen mehrfachen Mordes. Ihm droht die Todesstrafe.

Los Angeles - Er wollte sich angeblich umbringen und stellte dafür am 26. Januar 2005 seinen Wagen in der Nähe von Glendale südwestlich von Los Angeles auf den Eisenbahnschienen ab. Während Juan Manuel Alvarez sich jedoch in letzter Sekunde vor dem nahenden Zug rettete, starben elf Menschen, als der Passagierzug auf sein Auto prallte. Mehr als 180 wurden verletzt.

Jetzt sprach eine Jury des Kammergerichts in Los Angeles den 29-Jährigen des mehrfachen Mordes schuldig. Bei der Festsetzung des Strafmaßes am 7. Juli droht dem Mann die Todesstrafe.

Während Alvarez beteuert hatte, er habe niemanden außer sich selbst verletzen wollen, hatte die Staatsanwaltschaft erklärt, der 29-Jährige habe sein Fahrzeug absichtlich auf den Schienen abgestellt, um Aufmerksamkeit zu erlangen und die Zuneigung seiner Ehefrau zurückzugewinnen.

ala/AFP

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