Washington - Weil sie ihr Baby in einer Mikrowelle verbrannte, ist eine 28-Jährige in Dayton im US-Bundesstaat Ohio zu lebenslanger Haft verurteilt worden. "Es gibt keine Adjektive, um diese abscheuliche Greueltat zu beschreiben", wurde die Richterin am Montag (Ortszeit) von der "Dayton Daily News" zitiert.
Die Jury sah es als erwiesen an, dass die Frau vor drei Jahren ihre damals vier Wochen alte Tochter nach einem Streit mit ihrem Lebensgefährten in die Mikrowelle gesteckt und auf diese Weise getötet hatte. Die Verteidigung plädierte auf mildernde Umstände, da die Frau zum Zeitpunkt der Tat betrunken gewesen sei.
Da sich die Jury nicht auf ein Strafmaß einigen konnte, kam die Todesstrafe nicht in Betracht. Staatsanwalt David Franceschelli zeigte darüber laut "Dayton Daily News" enttäuscht: "Wenn man in einem Fall wie diesem nicht die Todesstrafe anwendet, wann denn sonst?", zitiert ihn das Blatt.
pad/dpa
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