Rom - Zunächst wurde in einem Spielcasino in Castel Volturno, nördlich von Neapel, ein Italiener erschossen. Später gab es eine weitere Schießerei, bei der sechs Ausländer erschossen und zwei weitere durch Schüsse schwer verletzt wurden. Ob es einen direkten Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gab, stand bislang nicht fest.
Die Nationalität der Ausländer wurde offiziell nicht mitgeteilt, Nachrichtenagenturen berichten, es handle sich bei den Toten um drei Einwanderer aus Ghana, einen aus Liberia sowie einen Togoer.
Ermittler vermuten, dass es bei den Taten um Machtkämpfe zwischen Drogenhändlern ging. In der Nähe von Caserta, einer Hochburg der neapolitanischen Mafia-Organisation Camorra, wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Menschen umgebracht.
Einer der beiden Verletzten vom Donnerstagabend erlitt Schussverletzungen in Lunge und Bauch, der zweite an den Beinen. Laut der Nachrichtenagentur Ansa wurden allein in dem Spielcasino rund 20 Schüsse abgefeuert. Die beiden Täter entkamen mit einem Motorrad.
jjc/AFP/dpa
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