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28.12.2008
 

Lärmbelästigung

Kinogänger schoss während Vorstellung auf Störer

Mit einer Schussverletzung endete an Weihnachten der Kinobesuch eines Amerikaners. Der Familienvater hatte sich während der Vorstellung mit seinem Sohn unterhalten - zu laut, wie ein anderer Kinogänger meinte. Er zückte eine Waffe - und nahm den Störer ins Visier.

Washington - Ein 29-jähriger Kinogänger in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania hat einen Mann niedergeschossen, weil dieser sich während der Vorstellung zu laut mit seinem Sohn unterhalten hatte.

Der Streit ereignete sich im neusten Brad-Pitt-Film "The Curious Case of Benjamin Button". Wie die Zeitung "Philadelphia Inquirer" berichtete, fühlte sich der 29-Jährige durch das Gespräch der Familie gestört. Zunächst warf er wütend mit Popcorn nach dem Sohn, daraufhin sei es zum Streit mit dem Vater gekommen. Plötzlich habe der junge Mann eine Waffe gezogen und dem Vater in den Arm geschossen.

"Es ist wirklich beängstigend, wenn so etwas zu einer solchen Gewalt Anlass gibt", sagte Polizeisprecher Frank Vanore. Der junge Mann wurde festgenommen, ihm wird versuchter Mord vorgeworfen.

Wie die Polizei berichtete, hatte er sich nach dem Streit zunächst wieder auf seinen Platz gesetzt und wollte den Film zu Ende schauen.

pad/dpa

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