Münster - Dreister geht's nimmer: Ein 53-Jähriger hat sich per Post sieben Kilo Kokain von Bogotá (Kolumbien) nach Münster schicken lassen. Die Quittung für den dreisten Schmuggel bekam der Mann am Donnerstag: Das Landgericht Münster schickte ihn für sieben Jahre ins Gefängnis.
Offiziell hatte er die Lieferung im April 2008 als Stereoanlage deklariert. Beim Zoll am Londoner Flughafen fiel die brisante Fracht im Wert von 600.000 Euro auf, doch der Zoll wollte den Empfänger auf frischer Tat ertappen.
In Münster verkleidete sich ein Polizist als Paketbote und stellte einen leeren Karton zu: Als der Empfänger die Tür öffnete, wurde er festgenommen.
han/dpa
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