Minden/Hille - Die Tat ereignete sich am Ostermontagabend, als das Kind mit dem Rad unterwegs war und vom Auto des 30-Jährigen angefahren wurde. Nach dem Unfall gab der Mann vor, sich um die Schülerin zu kümmern, lud sie in sein Auto und fuhr zu einem Parkplatz. Dort missbrauchte er das Mädchen. Der Mann hat die Tat gestanden und sitzt in Untersuchungshaft. Der Polizei sagte er, schon seit längerem den Plan gehabt zu haben, ein junges Mädchen zu vergewaltigen.
Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, kam das radfahrende Mädchen dem Auto des Mannes aus Lübbecke auf einem Feldweg entgegen. Er drängte es vom Weg ab und brachte es damit zu Fall. Nachdem er das Kind vergewaltigt hatte, ließ er es wieder laufen.
Gegen 22.20 Uhr wurde es von Polizisten entdeckt, nachdem es vorübergehend bereits als vermisst gemeldet worden war. Laut Polizei hat das Mädchen keine Erinnerung an die Tat. Es kam in ein Krankenhaus und soll sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung befinden.
Der Tatverdächtige war noch in der Nacht zum Dienstag in Lübbecke-Gehlenbeck festgenommen worden. In seinem Auto entdeckten die Ermittler den BH des Mädchens. Zunächst wurde gegen den Mann wegen Fahrerflucht ermittelt, bis sich dann der Verdacht auf eine Sexualstraftat ergab. Diesen Verdacht bestätigte eine ärztliche Untersuchung des Kindes.
Der ungelernte Arbeiter lebt mit seiner Freundin und fünf Kindern im Alter von einem bis acht Jahren in Lübbecke. Polizeilich ist er bisher nicht aufgefallen.
pad/dpa/ddp
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