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30.04.2009
 

Ermittlungsrätsel

Tödlicher Autounfall entpuppt sich als Verbrechen

Ein tödlicher Autounfall in Bayern gibt der Polizei Rätsel auf: Nach ersten Ermittlungen steckt möglicherweise ein Verbrechen oder ein Beziehungsdrama dahinter. Den Ermittlungen zufolge wurde die Beifahrerin vor dem Unfall gewürgt, zudem war ihr Oberkörper nackt.

Emskirchen - Beziehungstat, Autounfall oder Verbrechen? Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Lastwagen auf einer Bundesstraße bei Emskirchen waren am Dienstag der 25-jährige Autofahrer und eine vier Jahre jüngere Beifahrerin getötet worden. Laut Obduktion sei die Frau vor dem Unfall vermutlich mit einem Schal gewürgt worden, außerdem sei ihr Oberkörper nackt gewesen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Donnerstag und bestätigte damit Medienberichte.

Allerdings habe die 21-Jährige bei dem Unfall noch gelebt, war aber möglicherweise bewusstlos. Da Bremsspuren fehlten, gehen die Experten zudem davon aus, dass der 25-Jährige absichtlich gegen den Sattelzug raste.

Die beiden Opfer waren Arbeitskollegen. Spekulationen, denen zufolge die beiden eine Beziehung zueinander hatten, wollte der Sprecher nicht kommentieren. Das Motiv für die Tat, die genauen Umstände und ob weitere Personen beteiligt seien, all dies müsse jetzt ermittelt werden: "Die Fakten sind relativ knapp."

jjc/dpa

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