Straßburg - Der Täter eröffnete in der Nacht zum Freitag in dem elsässischen Dorf Guémar das Feuer auf eine Gruppe von Jugendlichen, weil er sich nach ersten Erkenntnissen von ihnen gestört fühlte. Die Jugendlichen hatten sich "laut unterhalten", wie es aus Polizeikreisen des nordfranzösischen Départements Haut-Rhin hieß.
Den Angaben zufolge schoss der Täter drei Mal auf einen Jugendlichen, der mit ihm sprechen wollte. Der junge Mann starb kurz darauf an seinen Verletzungen. Außerdem feuerte der Schütze zwei Mal auf ein vorbeifahrendes Auto, ein Insasse wurde durch Glassplitter schwer am Ohr verletzt.
Der 59-Jährige verschanzte sich laut Polizei nach den Schüssen zunächst in seinem Haus. Als Einsatzkräfte das Gebäude umstellten, gab der Mann auf.
siu/afp/dpa
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