Brilon - Der Geistliche aus Brilon hat die Vorwürfe weitestgehend eingeräumt. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Arnsberg. Der Mann soll das Material über das Internet verbreitet haben, wie Oberstaatanwalt Werner Wolff sagte.
Das Pfarrbüro der Gemeinde in Brilon sowie die Privaträume des Vikars wurden laut Anklagebehörde bereits im Juli nach einem Hinweis von Ermittlungsbehörden in Süddeutschland durchsucht. Dabei sei unter anderem ein Rechner sichergestellt worden, dessen Inhalt nun ausgewertet werde.
Das zuständige Erzbistum Paderborn suspendierte den Geistlichen nach Bekanntwerden der Vorwürfe vom Dienst. "Wir waren fassungslos und haben natürlich sofort reagiert", sagte Bistumssprecher Ägidius Engel. Die seelsorgerische Tätigkeit sei dem 31-Jährigen nun ausdrücklich untersagt.
Derzeit sei der Vikar, der am vergangenen Wochenende nach vier Jahren in Brilon eigentlich ins hessische Korbach hätte wechseln sollen, krankgeschrieben. Dass er jemals wieder seelsorgerisch tätig werde, sei mehr als unwahrscheinlich, sagte Engel.
han/AP
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