Stuttgart - Der Vater des Amok-Attentäters von Winnenden, Tim K., muss sich aller Voraussicht nach vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft werde auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart Anklage erheben, teilte das Justizministerium Baden-Württemberg am Donnerstag mit.
Der 17-jährige Tim K. aus der Ortschaft Weiler zum Stein hatte mit einer Waffe seines Vaters, die im Schlafzimmer der Eltern frei zugänglich war, am 11. März in Winnenden und Wendlingen 15 Menschen und dann sich selbst erschossen. Bei dem Amoklauf an der Albertville-Realschule von Winnenden und im Wendlinger Autohaus hatte K. 113 Schüsse abgegeben. Außerdem fanden die Ermittler 171 nicht abgefeuerte Patronen an den Tatorten.
Gegen seinen Vater war wegen fahrlässiger Tötung ermittelt worden, weil er die Tatwaffe nicht wie vorgeschrieben in einem speziellen Waffentresor aufbewahrt habe. Er soll seinen Sohn auch beim Kauf von Munition begleitet haben.
Der Unternehmer, der in einem Nachbarort eine Firma betreibt, hatte als Mitglied eines Schützenvereins 16 Waffen.
Der Bundestag verschärfte wegen des Falls das Waffenrecht.
Auf Medienberichte, wonach die Stuttgarter Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen den Vater mit einem Strafbefehl beenden wolle, hatten die Angehörigen der Opfer des Amoklaufs empört reagiert. Sie fordern einen Prozess. Der Vater habe "grob sorgfaltswidrig" seinem "psychisch kranken" Sohn den "Zugang zu einer Waffe und 400 Schuss Munition ermöglicht", erklärten sie.
Tim K.s Eltern waren nach der Tat aus Weiler zum Stein weggezogen und hatten in einem Brief den Hinterbliebenen ihr tiefstes Mitgefühl ausgesprochen. Diese reagierten jedoch enttäuscht auf das Schreiben, weil es "keine persönliche Note" enthalten habe.
pad/dpa/AP
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2003 hatte die Regierung strengere Waffengesetze erlassen und im Sommer 2004 eine Kampagne zur Entwaffnung der Zivilbevölkerung gestartet, die gründlich in die Hose gegangen ist weil sich die Mehrheit der Brasilaner per [...] mehr...
...hoffentlich geht das gut... mehr...
Sorry, nicht mehr dran gedacht. mehr...
Nachtrag: Wer soviel Wahrheit nicht ertragen kann, hier ein kurzer Auszug: "Unterstützung erhalten die amerikanischen Forscher jetzt von Kollegen aus Brasilien. Wie Maria de Fátima Marinho de Souza und ihre Kollegen [...] mehr...
....betitelt die Süddeutsche ihren Bericht vom 18.04.2007. Das war also schon lange bekannt. Winnenden hätte auf einfachste Weise verhindert werden können. http://www.sueddeutsche.de/wissen/606/326470/text/ mehr...
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